Ach ja – Frohes Fest und: Lest das!
„Hartz-IV-BezieherInnen bekommen mit 4,32 € Futtertagessatz weniger als ein Polizeihund. Dem wird 6,80 € pro Tag zugestanden.“
Ach ja – Frohes Fest und: Lest das!
„Hartz-IV-BezieherInnen bekommen mit 4,32 € Futtertagessatz weniger als ein Polizeihund. Dem wird 6,80 € pro Tag zugestanden.“
Mal ehrlich, hat sich unser wandernder FDJ-Hosenanzug aus der Uckermark ihren kümmerlichen, bis vor kurzem eventuell noch vorhandenen Restverstand jetzt in Kopenhagen endgültig weggesoffen? Oder wie bitte soll man es verstehen, das sie nicht möchte, das man die „Klimaergebnisse“ aus Kopenhagen „Schlechtredet„?

Merkel warnt vor Schlechtreden der Klimaergebnisse
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat davor gewarnt, die Ergebnisse des Weltklimagipfels von Kopenhagen schlechtzureden. Kopenhagen sei „ein erster Schritt hin zu einer neuen Weltklimaordnung, nicht mehr, aber auch nicht weniger“, sagte Merkel der „Bild am Sonntag“. Wer Kopenhagen jetzt nur schlechtrede, beteilige sich am Geschäft derer, die bremsen, statt voranzugehen. Zugleich verwies Merkel auf die besondere Verantwortung Deutschlands für den nächsten Schritt beim globalen Klimaschutz.
Ich meine, man kann doch nicht ernsthaft so genannte „Ergebnisse“ schlecht reden, die gar nicht existieren? Das einzige, was nach 2 (zwei!) Jahren Vorbereitungszeit in Kopenhagen herausgekommen ist, ist eine Wischiwaschi-Erklärung – und die wurde noch nicht mal von irgendwem angenommen, sondern lediglich „zur Kenntnis genommen„.
Das ist kein Ergebnis, das ist ein Scheitern und absolutes Versagen unserer Politiker auf ganzer Linie! Da gibt es wirklich nichts mehr „Schlecht zureden“, das ist einfach nur ein Witz.
Ein extrem schlechter noch dazu!
Welche speziellen Vorraussetzungen muss man eigentlich mitbringen, um bei der Hamburger Polizei eine ganz besonders gute Karriere hinzulegen? Ehemaliger Schulhofschläger? Rechte Gesinnung? Oder reicht es, wenn man mit einem Knüppel umgehen kann und nichts, aber auch gar nichts im Kopf hat?
„Dieser Polizei-Einsatz war empörend“:
[...] „Nicht nur der Familienvater ist empört über das Vorgehen der Polizei. ‘Ich war völlig entsetzt. Diese massive Bekämpfung der Demonstranten war schockierend’, sagt Astrid Juster (64), SPD-Bezirksabgeordnete aus Altona. Auch die 81-jährige Antje K. ist schockiert. ‘Ein älterer Mann wurde von Beamten geschubst, als er sich über das Vorgehen beschwerte’, so die Frau, die bei der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes tätig ist.“ [...]
(Via Mopo.de)
Das die Polizei in Hamburg auf dem rechten Auge Blind ist, das ist ja nun wirklich nichts neues – interessieren würde mich mal, wie viele rechte Schläger inzwischen bei der Polizei eine Anstellung bekommen haben. Scheinen nicht wenige zu sein.
Kann sich noch irgendwer an einen deutschen Politiker erinnern, der freiwillig zurückgetreten ist und eventuell (als kleines Schmanckerl sozusagen) seine Schuld an dem, was er verbrochen, zugegeben hat? Evtl. sogar für etwas zurückgetreten ist, was er gar nicht zu verantworten hatte?

Ich meine gut, das wäre jetzt mal ein „Anständiges“ Verhalten – aber das Wort scheint im Handbuch für den deutschen Politiker nicht so wirklich vorzukommen. Wenn tatsächlich alle Politiker, die irgend etwas verbrochen haben, zurücktreten würden, dann wäre der deutsche ReichsBundestag wahrscheinlich so entvölkert, wie man ihn bei den von Phoenix übertragenen Debatten im Fernsehen fast immer bewundern kann.
Aber das wird so schnell nicht passieren – der Echte Deutsche Politiker übt Nibelungentreue gegenüber sich selbst – nur verpflichtet den Lobbyisten, die ihn aushalten und der Partei, die ihm Posten verschafft.
Ein schönes Beispiel ist dieser, deutschem Adel entsprungene Verteidigungsminister, dessen durch Jahrhunderte lange Adels (In)zucht fast Komplett Hirnbefreiter Geist folgendes von sich gab (laut der WELT vom 13. Dezember):
Luftangriff in Kundus: Schneiderhan belastet Minister Guttenberg:
[...] „Er bestätigte ferner, dass Guttenberg bei der Feststellung der militärischen Angemessenheit am 6. November neben der Nato-Untersuchung auch die des Internationalen Roten Kreuzes vorliegen gehabt habe, aber keine weiteren Berichte.
Einen Rücktritt wegen der Kundus-Affäre hat Guttenberg ausgeschlossen. „Ich werde definitiv, auch wenn’s mal stürmt, stehen bleiben. So bin ich erzogen worden – und so will ich das auch handhaben‘, sagte der CSU-Politiker im Fernsehsender RTL.
Momentan seien zwar „die Schlagzeilen so, dass man sagen kann, es weht ein gewaltiger Sturm auch mal über den Guttenberg rüber‘. Doch sei er entschlossen, trotz aller Vorwürfe im Amt zu bleiben.
In der ARD-„Tagesschau‘ verwahrte sich Guttenberg zugleich gegen Vorwürfe der Opposition, er habe in der Kundus-Affäre die Unwahrheit gesagt. Er versicherte: „Ich bin bis zum 6. November weder korrekt noch umfassend informiert worden.‘“[...]
(Via WELT ONLINE)
Natürlich wird Herr Guttenberg (das von und zu und oben/unten – was auch immer – schenke ich mir, in Deutschland gibt es keine Adelstitel mehr) nicht zurücktreten, es gibt halt keine Politiker mehr, die auch nur noch eine Funken Anstand besitzen – und ausserdem stehen ja seine Parteikumpane alle hinter ihm, so habe ich es gerade erst im Radio gehört, wo ein anderer Politiker dieser Schwarz-Gelben Chaos Koalition zu unserem Verteidigungsminister befragt wurde.
Übrigens: wenn hinter mir ein deutscher Politiker stände, ich würde – vielleicht abgesehen von einer geladenen, entsicherten und auf meinen Rücken gerichteten Pump-Gun – von wirklich allem nur erdenklich schlechtem ausgehen.
Das sollte Herr Guttenberg vielleicht auch… ich bezweifle aber, das sich bei ihm noch genügend Gehirnzellen finden, die ihn darauf hinweisen.
Man könnte es so sagen, als Fußgänger in Hamburg ist man ziemlich am Ärmel. Eigentlich war (und bin) ich ja der Meinung, in einer Großstadt wie Hamburg gibt es wenig wirklich Überflüssigeres wie Autos, aber manchmal nervt das Dasein als Fußgänger oder (noch schlimmer) Fahrradfahrer einfach!
Ich war heute mal wieder ein bisschen unterwegs in Hamburg, besuche machen, das „Reale Leben“ geniessen – was bei diesem Wetter nicht wirklich ein genialer Spass ist. Was aber wirklich, wirklich nervt, das sind zwei Sachen (heute mal, an anderen Tagen können es durchaus noch mehr werden):
1. Die unglaublich Dämliche Ampelschaltung in Hamburg, die sich nur ein seit ungefähr 50 Jahren in einem Minimalkabuff irgendwo im 5ten Keller unter dem Rathauses eingesperrter, überbezahlter und unintelligenter Beamter hat einfallen lassen können. Man kommt da z.B. Am Wandsbeker Markt an eine Riesenkreuzung, an jeder Ampel sind diese Sensortasten, mit denen man seinen Wunsch nach Grün bekannt geben kann. Wieso eigentlich? Die Ampelschaltung für Autos funktioniert wie jede verdammte andere Ampel in dieser Republik auch, nur: Wenn ich nicht drücke, dann wird es einfach nicht Grün! Dann kann ich, obwohl die Autos Rot haben, entweder auf die nächste Grünphase warten oder, was natürlich böse, Böse, Böse ist, einfach bei Rot rüber gehen.
Dasselbe passiert übrigens auch, wenn ich ganz kurz bevor die Ampel umspringt (umspringen sollte) ankomme und den Knopf bzw. Sensor drücke. Dann ist es nämlich zu spät (vielleicht 10 Sekunden oder so) und die Ampel springt auch nicht um. Das ist einfach nur ein total dämliches verhalten für eine Ampel – und unglaublich unnütz!
Besonders übrigens dann, wenn man bei typischen Hamburger Wetter in der Stadt unterwegs ist.
2. Die HVV-Busse. Ich komme von meinem Schwesterherz, stehe an der Bushaltestelle und warte auf den Bus, der in genau 2 Minuten kommen soll. Was er natürlich (wir sind hier in Hamburg) nicht tut. Statt dessen (wie oben schon erwähnt, bei allerfeinstem Hamburger Wetter – also Niesel, Schauer, Regen – ALLES – Hauptsache Nass) kommen im laufe der nächsten 10 Minuten 3 (Drei!) leere Busse, auf dem Weg zum Abendbrot, in den Urlaub oder was-weiß-ich wohin. Dann kommt endlich der reguläre Bus in Richtung Wandsbeker Markt, der natürlich (das muss ich jetzt nicht extra erwähnen, oder?) Knüppeldicke voll ist.
Voll übrigens, ich wollte es jetzt auch mal kurz erwähnen, mit fast ausschließlich mit Telekom-Verträgen ausgestatteten Handybesitzern. Gibt es eigentlich keine Handys mehr mit Vibrationsalarm? Oder ist es gerade so unglaublich „Hipp“, einen Vertrag bei denen zu haben und das auch, dank der Lautstärke, jedem ansonsten absolut Schwerhörigen mitzuteilen?
Manchmal ist das Leben als Fußgänger in Hamburg echt voll Moppelkotze …