Keine Papierboot-Odyssee
24 08 2007Es ist schon cool, auf was für Ideen manche Leute kommen… Da wollte doch einer tatsächlich mit einem selbstgefalteten Papierboot von Lauenburg aus ans Ende der Welt schippern, scheiterte aber schon auf der Elbe an der deutschen Bürokratie.
Kurzes Abenteuer: Wasserschutzpolizei stoppt das Papierboot:
Geplant war: Seine Barkasse zieht das Papierboot die Elbe runter bis Brunsbüttel, bis dorthin hatten die Wasser- und Schifffahrtsämter den Törn genehmigt. Allerdings unter Auflagen, wie Bölter gestern Abend zugab, “und diese Auflagen können wir nicht erfüllen”. Ein Gutachten zur Schwimmfähigkeit habe die Polizei vor einer Woche gefordert, das hätte 30 000 Euro gekostet und wäre so schnell niemals einzuholen gewesen, erklärt Bölter später
(Quelle: Hamburger Abendblatt.)
Irgendwie kann man da nur noch mit dem Kopf schütteln. Ok, das Teil, mit dem der Mensch da losfahren wollte, war 9 Meter lang, aber braucht man heutzutage wirklich für jeden Müll eine Genehmigung? Vielleicht ja auch für ein kleines A4-Papierboot? Ich werds demnächst an der Elbe mal antesten…
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