Irgendwie habe ich ja letzte Woche nicht so wirklich viel geschrieben, obwohl ich so einige Ideen und Einfälle hatte. Aber, wie das dann so ist – keine Lust, keine Zeit – und wenn ich dann schreiben wollte, war der Gedanke schon wieder wie weggeblasen. Aber eben, durch eine Mail von Frau Hedi, wurde ich an etwas erinnert, was ich letzte Woche eigentlich auch schreiben wollte! Es geht um das Oxmox von diesem Monat, in dem in einem “Wahlspecial” über die Parteien berichtet wird, die in Hamburg zur Wahl antreten. Das ist ja auch gut und schön, auch das Interviews mit den einzelnen Kandidaten geführt werden (in dem Oxmox von Februar unter anderem mit von Beust und Naumann) ist zur Meinungsbildung absolut in Ordnung, aber das in der Zeitschrift dann eine Ganzseitige(!) Anzeige der Rechtsradikalen DVU auftaucht, übersteigt zumindest meine Toleranzgrenze erheblich!
Ich kaufe das Oxmox zwar seit langem nicht mehr regelmässig (was ich früher getan habe), aber in Zukunft werde ich darauf komplett verzichten!







Es geht ja noch weiter, nur besser getarnt: Zwei Seiten weiter gibt es eine ganzseitige Anzeige der “Deutschen Konservativen e.V.”, einem Verein, den der Verfassungsschutz bereits 1995 als rechtsradikal eingestuft hat. Und beide Anzeige “umrahmen” ein Interview mit Ole von Beust. Ob der das so gut findet, wage ich zu bezweifeln.
Solche Anzeigen kann und darf man einfach nicht gut heißen. Ich kann mir nicht im Geringsten vorstellen, dass das niemandem in der Redaktion aufgefallen ist. Wozu gibt es eine Schlussredaktion? Oder wurde die wegrationalisiert?
Gottseidank geistern in der Hamburg Clubbetreiber-Szene bereits diverse Boykottaufrufe…
Du hast recht… die Anzeige von den “Konservativen” ist mir zwar auch unangenehm aufgefallen, aber ich war so genervt von der DVU-Seite, das ich mich da gar nicht mehr drum gekümmert habe, wer oder was diese so genannten “Deutschen Konservativen” eigentlich sind.
Ich bin mal gespannt, wie das Oxmox sich da herausreden will….
[...] geht#s wie dem Moppelkotze:Blog, durch den Newsletter von Frau Hedi wurde ich durch zwei rechtsradikale Anzeigen im Magazin Oxmox [...]