Ok, man kann die Zeit am Sonntach ja hervorragend dazu verwenden – gerade wenn so ein, wie ich finde, Scheisswetter ist – sich einmal Quer durchs Internet zu Lesen. Na gut, versuchen kann man es wenigstens… Ein paar kleine Fundstücke präsentier ich dem geneigten Leser hier einfach mal. Da wäre zum Bleistift Patsy aus irgendwo in der Pampa (Sorry!), die anscheinend morgens, kurz nach dem Besuch einer Disse, folgendes schreibt:
Es gibt Läden, bei denen wünsch ich mir ab sofort, dass ich lebenslang Hausverbot bekomme. Die Bedienung ist scheiße, die Musik lässt sich durch kein einziges Argument beschönigen und das Klientel ist notgeil, geschmacklos und – wie ich im O-Ton zu einem männlichen Objekt sagte – entweder total hässlich oder aufgedonnert bis zum gehtnichtmehr.
Tja, sie braucht Schnaps, und ich mach mir mal ‘n Bier auf
Eine kleine, feine Lästerei über die ganzen unsäglichen Nationalhymnen zur EM gibt es bei anmut und demut zu lesen:
Ich meine – mal bitte! – was sind denn das für hinterwäldlerische Melodien? Was für ein albernes orchestrales Geschepper!
Auch schön! Das der heutige Tag einen Heiligen des Tages als Patron für aussichtslose Situationen zu bieten hat, habe ich hier gefunden. Was es alles gibt! Warten wir also auf die aussichtslose Situation… Warum man Bücher nicht wegwirft
Das tun nur Barbaren, die auch nicht richtig mit Messer und Gabel essen können, vom Lesen ganz zu schweigen.
kann man hier nachlesen, und warum ich mich gerade ärgere, das ich kein Premiere habe hier! Na gut, und wer trotz des Schwülen Wetters auch noch ein bisserl was Politisches zum Nachdenken haben will, der kann ja mal hier lesen und auch ein bisschen Mitleid mit dem SPD-Vorzeige-Unrasierten Beck haben. Wer sich über die friedlichen Spiele in der Schweiz und in Österreich freut, dem sein einfach mal dieser Artikel hier, empfohlen.
Nicht spielrelevante Szenen? Dazu gehören Flitzer, Rauchbomben, Feuerwerk, Auseinandersetzungen auf den Rängen, Spieler, die gepflegt werden und vieles mehr. Das alles, passiert es denn, will die Uefa seinen Zuschauern nicht zeigen.
Ab und zu schreibt ja auch Der Spiegel noch mal was Intelligentes, diesmal etwas über die angeblichen “Deppen Europas“.
Nach dem irischen Abstimmungsdebakel übertönen sich Europas Staats- und Regierungschefs mit Durchhalteparolen. Doch eigentlich laufen sie nur vor der Realität davon: Der Daumen der europäischen Bürger zeigt nach unten – und das aus guten Gründen.
Lesen! Und zum Ende war dann noch… das Jahr der Kartoffel! Das haben wir nämlich. Habe ich hier erfahren, und das es eine Kartoffelkonferenz gibt. Im Ernst. Ich schwör!
Na denn… Prost!
(Bild: DryIcons und unmotiviertes Mausrumgeklicke mit Paintbrush.)






