In Hamburg sagt man tschüß….

26 06 2008

wassertreppe51.jpg

Das man es in Hamburg Traditionsmässig mit dem Denkmalschutz nicht so genau nimmt, oder anders gesagt, alles, was irgendwie stört, im Weg steht oder auch nur einen Pfennig Kosten verursacht, abgerissen oder verscherbelt wird, ist ja inzwischen bekannt. Und da schenken sich die Politiker aller Hamburger Parteien nun wirklich nichts (die Bausünden der SPD z.B. kann man ja auch überall in der Stadt “”bewundern”). Die würde doch am liebsten, obwohl sie ja immer wieder betonen, wie schön Hamburg doch sei, aus dieser Stadt einen Legoland-Versuchs-Baukasten für gescheiterte und unfähige Architekten machen. Letztes Beispiel in dieser Traurigen Reihe: Die Wassertreppe WT 51 (Zitat: hh-heute).

Die Brücke sei wirtschaftlich gesehen nutzlos, der HPA daher der Erhalt nicht zuzumuten, lautet die Begründung. Denkmalwürdig und erhaltensfähig seien allein die Bögen – der Unterbau und das Drumherum könnten abgerissen werden. Eine eigenwillige Interpretation der Aussagen des Denkmalschutzamtes: Dort hatte man gerade das Industriedenkmal in seiner authentischen Umgebung als besonders wichtig eingeschätzt.

Tja, das ist Hamburg! Millionen für die Hakenkreuzsammlung eines Springerfaschisten spendieren (die “Doppel-Jubel-Schleim-Seite.” von Springers anderem Klopapier findet man über Nils Magerfettstufe, ich habe grade keine Lust, Springers Müll noch mal zu verlinken.), aber keinen müden Cent für den Erhalt eines Kulturdenkmals.

Ich geh mal kotzen…

(Bild: Habe ich hier gefunden – leider keinen Hinweis, wie es mit den Rechten aussieht.)


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Eine Antwort

26 06 2008
Architektur, Bausünden, Denkmalschutz, Elbe, Hafendenkmal, Hamburg, Kulturdenkmal, Tradition, Wassertreppe » Beitrag » Carola Veit (SPD Hamburg)

[...] das sind die Tags, wenn Leute echt bissig über den sg-Abriss der WT 51 schreiben. (Den Hinweis, dass eigentlich alles Politiker generell blöd sind, ignorier’ ich jetzt [...]

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