Man ist ja inzwischen so einiges gewöhnt hier in Deutschland und in Europa, was die Datensucht des Staates und anderer Mafiöser Gebilde (Stichwort Contentmafia) angeht. Die Treibt es jetzt in den USA allerdings auf die Spitze, mit freundlicher Unterstützung eines Richters. YouTube (Google) soll (so steht es zumindest in der taz) an die Firma Viacom (unter anderem MTV) alle Nutzerdaten, IP-Adressen und Login-namen und Zeiten rausrücken. Na Super! Und wer meint, das ist ja Amiland, das ist weit weg – wenn ich zum Beispiel ein Video in mein Blog einbinde, kann es genauso gut sein, das ich in deren Datenbank auftauche. Und wer schaut schon durch durch das ganze Rechtegestrüpp, wem den nun Rechte an was für einem Vidoe gehören – und ob es Illegal ist, das zu Zeigen.
Interessant finde ich ja gerade auch, das es anscheinend in der deutschen Bloggerszene, wo doch fast jeder gegen Datenspeicherung, Vorratsdatenspeicherung und ähnliches ist, bisher kaum Reaktionen gab. Der einzige, der darüber bisher (soweit ich weiss) etwas geschrieben hat, ist der Nerdcore. Und bei Heise steht auch noch was darüber. Aber was regen wir uns über den Staat, der unsere Daten will, auf. Solange wir jedem, der uns mehr oder weniger freundlich danach fragt, unsere Daten im Internet freiwillig geben, müssen wir uns ja auch nicht wirklich wundern.
Ich frage mich ja nur noch, wann dieser Staat im Staat – die ganze Musik- und Medienmafia – ihre eigene Polizei bekommt. So weit ich weiss, wird das nicht mehr lange dauern, wir arbeiten ja schon daran. Und Wehe, irgendwer hat dann eine Illegale MP3 oder ein heimlich geschautes Video auf seinem Rechner – an die Wand und Erschiessen!
Scheiss Musikmafia, sag ich da nur! Das ganze Pack sollte man in die Tonne treten, gleich mit unseren Datensüchtigen Politikern!
(Bild: TubeTV-Icon.)







[...] 4 07 2008 Ich hatte ja weiter unten schon was über YouTube geschrieben, beim Saarbreaker geht man gedanklich noch ein paar Schritte weiter – was den [...]