Jawohl, genau die Mauer! Nicht weil ich grundsätzlich was gegen “die im Osten” habe – meine Ex und einige sehr gute Freunde kommen aus dem Osten – und auch nicht, weil ich da einige äusserst miese Erfahrungen mit dem braunen Bodensatz machen musste (es ist nicht besonders schön, mit zwei Freunden zusammen in einem Kaff im Erzgebirge von ca. 10 Glatzen verfolgt und bepöbelt zu werden), nein, mir geht es um was ganz anderes. Es gibt keine Konkurrenz mehr!
Seit dem sich der einst “Sozialistische” Osten (ich hör sie schon alle schreien “Das war eine Diktatur, du scheiss-Kommunist!”, alles Verbrecher! Menschenrechtsverletzer! – ich habe die Zeit nach dem 2. Weltkrieg zwar nicht selber miterlebt (die so-genannte “Gnade der späten Geburt” nannte der dicke Lügner und Verbrecher Kohl das glaube ich) aber ich hätte es schön gefunden, wenn der Aufwand und das Geschrei, das heutzutage um die ehemalige DDR, die SED und so gemacht wird, vielleicht damals auch um die Nazis gemacht worden wäre – aber das ist wohl zu viel verlangt, waren doch damals fast alle Nazis.) verabschiedet hat, fehlt einfach eine Alternative zum allein selig machenden Kapitalismus™, wie wir ihn jetzt hier haben. Und das merkt man. Überall.
Bestes Beispiel dafür in diesem ehemaligen “Sozialstaat”, der so langsam zum Neoliberalen Sandkasten für Grosskapitalisten und Verbrecher verkommt, sind unsere “Sozialgesetze” – und das, was Politiker, Staatsanwälte und Richter daraus machen. Nur ein Beispiel dafür ist dieser Fall hier: Ein Sozialhilfeempfänger habe keinen Anspruch auf fabrikneue Kleidung. Karl Weiss hat recht, wenn er schreibt:
Dabei sollten wir nicht vergessen: Es sind keineswegs nur die Richter, die sich mit dicker Brieftasche auf unsere Kosten gütlich tun. Es ist auch die Politikerkaste, die das neue Sozialgesetzbuch beschlossen hat, das die Grundlage für solche Entscheidungen liefert: Es waren die Politiker von CDU/CSU und SPD, von Grünen und FDP, die dies gemeinsam auf dem Gewissen haben!
Und weil wir keine Alternative mehr haben, Bzw. unsere Politiker nicht mehr Angstvoll über Mauern zu einem anderen System linsen brauchen, wo dem Volk vielleicht ja eine andere Lebensweise geboten wird (ob freiwillig oder nicht, darüber will ich jetzt gar nicht reden, es geht um das Prinzip – und angeblich lebt der Kapitalismus doch von Konkurrenz), wird sich, was dieses System angeht, auch nichts ändern. Auf jeden Fall solange nicht, bis eventuell doch mal ein Teil des Volkes Aufsteht und dem Kapital und den Politikern ihre Sprüche um die Ohren haut und sie Allesamt an die Wand stellt. Zeit für eine Revolution ist es schon lange.
Oder dieses System verabschiedet sich unter Massiven Krämpfen einfach von selber (so sieht es ja im Moment aus, wenn man sich die Weltwirtschaft so anschaut). Nur schade, das die ganzen Neoliberalen Faschisten auch das mit Sicherheit überleben werden. Aber vielleicht werden sie ja dann endlich erschossen oder aufgehängt, verdient hätten sie es allemal!
Deshalb will ich die Mauer zurück! Damit es eine Alternative gibt. Und eine lange Wand, an die man dieses ganze Pack dann stellen kann…






