Seit Jahren schreiben ich meine Briefe und sonstiges alles mit Hilfe von LaTeX. Das ist schön einfach, weil man nur einmal ein bestimmtes Layout festlegen muss (das für Briefe nämlich) und dann alles andere Automatisch funktioniert. Sehr Genial! Allerdings gibt es, seit ich den Apple habe, ein kleines Problem, LaTeX beschwert sich ständig über meine Umlaute. Ok, ich habe mir dann letztes Jahr ein paar kleine Bausteine für den TextExpander einfallen lassen, der das in Ordnung bringt, aber z.B. das Norwegische Ø hatte ich vergessen, wie mir vorhin grade wieder auffiel. Tja, und jetzt, immerhin nach “nur” 1 1/2 Jahren, hab ich dann auch die Lösung, warum mit LaTeX ausgerechnet auf meinem Apfel immer Schwierigkeiten gemacht hat! Der Grund liegt in diesem Code hier:
\usepackage{graphicx}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\usepackage{ccfonts}
Na ja, man sollte sich halt öfters mal den Code, den man irgendwann mal zusammen gezimmert hat, in ruhe anschauen, des Rätsels Lösung liegt nämlich im “latin1“, das zwar bei mir auf meinem FreeBSD-Rechner (wo ich meine Brief Vorlagen ursprünglich entwickelt habe) als auch unter Windows einwandfrei funktionierte, allerdings nicht unter OS X. Das braucht “utf8“. Da hätte ich vielleicht ja auch früher drauf kommen können. Egal, jetzt habe ich es ja, und der TextExpander ist um ein paar Textersetzungen leichter
Übrigens, wer gerade keinen blassen Schimmer hat, wovon ich rede: LaTeX ist eine Art “Setzprogramm” für Texte. Das heißt, man gibt ein bisschen Code wie den oben ein, schreibt seinen Text, und heraus kommt ein fertiger, einwandfrei formatierter Brief. Ohne das man sich um irgendein Layout kümmern muss – das nimmt einem alles LaTeX ab. Ich habe z.B. in den letzten 3-4 Jahren annähernd 1000 Initiativ-Bewerbungen geschrieben (das ist kein Witz!) und grösstenteils per E-mail als PDF versandt. Mit LaTeX gar kein Problem, einfach nur Adresse eingeben, Text schreiben, Knöpfchen drücken, und heraus kommt eine fertige Bewerbungsmappe. Supereinfach das ganze!






