SXSW: Musik!

27 02 2009

Wer Lust hat, massenweise neue Musik zu hören, der kann sich ja die beiden Torrents (jeweils ca. 2,5 GB) hier und hier herunterladen. Da sind alle Stücke drin, die man sich ansonsten auf der offiziellen SXSW-Homepage heraussuchen muss – oder kann :-)

Mehr Infos über das SXSW gibts unter anderem hier. Viel spass beim hören!





Kopf voll und Blog leer…

25 02 2009

Eigentlich passiert ja gerade so viel, das ich massig schreiben könnte. (Welt) Wirtschaft, Politik… die schlechten Nachrichten nehmen einfach kein ende. Also eigentlich genügend gründe, um sich hier allerheftigst aufzuregen. Aber mein Kopf ist gerade voll… die Weiterbildung fordert ihren Tribut – der sich dann auch hoffentlich in einem Job bezahlt macht! Aber bis dahin sind es noch ein paar Tage. Nächsten Mittwoch ist erst mal wieder eine Klausur fällig – mit dem spannenden Thema Drafting und Pipe Modelling.

Man könnte auf deutsch auch sagen, Rohre verlegen und Equipment anschliessen in einem Virtuellen Schiff. Wie gesagt, sehr spannend! ;-) Besonders, weil das C.A.D. Programm, das wir dafür benutzen, ca. seit 30 Jahren auf dem Markt ist, und anscheinend jeder Programmierer, der irgend eine neue Funktion da eingebaut hat im laufe der Jahre, seine eigene Vorstellung von Logik hatte. Falls man in diesen Fällen überhaupt von Logik reden kann….

Also alles in allem ein Programm, das wohl sehr mächtig ist – immerhin arbeiten damit 80% aller großen Werften Weltweit und konstruieren damit ihre Schiffe, aber die doch sehr eigenwillige Logik und das Verhalten (bzw. Nicht verhalten) können einen manchmal schon zur Verzweiflung bringen.

Von daher bitte nicht wundern, das ich hier im Moment nur noch selten schreibe – wie gesagt, der Kopf ist gerade mehr als voll…





Owê wie jæmerlîche

21 02 2009

Gerade eben beim Duckhome* eines der schönsten Lieder von Ougenweide „wieder“entdeckt* – Owê wie jæmerlîche. Und es passt Jahrhunderte, nach dem Walther von der Vogelweide den Text schrieb, auch heute noch:

Text:

Owê wie jæmerlîche junge liute tuont,
den ê vil hovelîchen ir gemüete stuont !
die kunnen niuwan sorgen: owê wie tuont si sô ?
swar ich zer werlte kêre, dâ ist nieman vrô:
tanzen, lachen, singen zergât mit sorgen gar:
nie kristenman gesach sô jæmerliche schar.
nû merkent wie den vrouwen ir gebende stât:
die stolzen ritter tragent an dörpellîche wât.
uns sint unsenfte brieve her von Rôme komen,
uns ist erloubet trûren und vreude gar benomen.
daz müet mich inneclîchen (wir lebeten ie vil wol)
daz ich nû für mîn lachen weinen kiesen sol.
die vogele in der wilde betrüebet unser klage:
waz wunders ist ob ich dâ von an vreuden gar verzage ?
owê waz spriche ich tumber man durch mînen böesen zorn ?
swer dirre wünne volget, hât jene dort verlorn.

Übersetzung:

O weh, wie kläglich

O weh, wie kläglich führen sich die jungen Leute auf,
die einst so heiteren Gemütes waren!
Die können heute nichts anderes als sich grämen. O weh, warum führen sie sich so auf?
Wohin ich mich auf dieser Welt wende, niemand ist heiter.
Tanzen, Lachen, Singen geht vor lauter Sorgen verloren,
nie hat ein Christenmensch so klägliche Zeiten gesehen.
Seht auch an, was die Frauen für einen Kopfputz tragen!
Die edlen Ritter tragen Bauernkittel.
Wir haben ungute Briefe aus Rom bekommen,
wir haben die Erlaubnis zu trauern und das Verbot,uns zu freuen, erhalten.
Es tut mir unsäglich leid (früher lebten wir so gut),
daß ich jetzt mein Lachen gegen Weinen eintauschen muß.
[Selbst] die wilden Vögel betrübt unsere Klage;
ist es da ein Wunder, wenn ich darüber ganz verzweifelt bin?
Was aber rede ich Tor da in meinem schlimmen Zorn?
Wer der [irdischen] Freude anhängt, hat die im Jenseits verloren.

Text: Walther von der Vogelweide

Text und Übersetzung von hier

* Man sollte übrigens öfters mal beim Duckhome lesen – ich kann ihn nur empfehlen!





Headhunter, die FDP und brennende Autos…

20 02 2009

Erwin Pelzig im Schlachthof:





Sensation: Der Papst bei Ottis Schlachthof!

18 02 2009

Immer wieder vom feinsten: Neues aus der Anstalt, mit Urban Priol und Georg Schramm im ZDF. Erstaunlich, das so etwas im öffentlichen deutschen Fernsehen überhaupt noch läuft – in diesen Zeiten.


Die komplette Sendung gibt es neuerdings auch in der ZDF-Mediathek als Podcast – immer eine Woche lang zum Download hier.





Blues!

11 02 2009




Aktuelle Kamera…

10 02 2009

Wie genial ist das! Gerade bei F!XMBR gefunden:





Sonntagsblues…

8 02 2009

Man kann einen Sonntag wirklich und wahrhaftig schöner verbringen als ausgerechnet bei einem verkackten Sonntagsspiel der 2. Liga im Millerntorstadion. Wirklich! Es fällt mir gerade schwer, ein paar positive Sachen herauszusuchen… Ok, das Wetter war in Ordnung – ab und zu schien sogar die Sonne (ich erwähne jetzt mal nicht, dass das Spiel evtl. besser gelaufern wäre wenn es geregnet und geschneit hätte), endlich hat man auch mal wieder die – fast – komplette St. Pauli-Bezugsgruppe auf einem Haufen wieder gesehen, naja, und die Choreo des USP bei Anpfiff war auch nett anzuschauen.

Ach ja, da wäre noch der Typ, der hinter uns in der Gegengerade stand und meinte, so hätten sich zumindest die Spekulationen in den Hamburger Lokalblättern über einen evtl. Aufstieg von St. Pauli erst mal erledigt…. recht hat er.

Ansonsten gab es da nicht wirklich viel, was man zu diesem Sonntag sagen könnte… na gut, vielleicht noch, das es ganz gut war, das es ein Sonntagsspiel war, so war wenigstens nicht das komplette Wochenende versaut.

Stimmt zwar so auch nicht, abgesehen vom Freitag, den ich mit einer guten Freundin im Café Uhrlaub mit Kuchen und Bier verbracht habe (ein sehr netter Abend übrigens, und die kombination Kuchen/Bier ist leckerer, als so mancher vielleicht vermuten würde ;-) ), war der rest des Wochenendes, ganz besonders der Samstag, eher von der Grottigen Sorte – aber darüber sag ich hier nichts weiter – das Thema ist noch nicht durch…

Also eigentlich ein Wochenende, das man gut und gerne in die Mülltonne des Vergessens verschieben könnte.

Ach ja, St. Pauli spielte (wenn man es denn spielen nennen kann) 0:3.





Der Freitag und Nudeln mit Tomatensauce

5 02 2009

Ich habe es heute versäumt, die paar Euro, die ich in der Tasche habe, gründlichst hin und her zu drehen. Das ist etwas, was man als Hartz4 Abhängiger auf jeden Fall machen sollte – mehrmals am besten, bevor man irgendetwas kaufen will. Ich habe es nicht gemacht, weil ich neugierig war. Neugierig auf diese Neue Zeitung „der Freitag“, die seit heute in neuem Gewand und mit neuem Herausgeber erscheint.

Ich habe mir den Freitag zwar schon häufiger durchgelesen (im Internet), sogar ab und an mal gekauft, aber dass ich es tatsächlich mal erwarten würde, das er erscheint, das hätte ich dann doch nicht gedacht. Das Josef Augstein die Zeitung „übernommen“ hatte, das hatte ich mitbekommen; ich dachte dann, ok, hat sich erledigt mit einer linken Zeitungsalternative in unserer Gleichgeschalteten Presselandschaft.

Erstaunt war ich dann allerdings, das, nachdem Chris von F!XMBR einen Kommentar über das neue aussehen der Internetseite des Freitag veröffentlichte, bzw. zu einer ganzseitigen Werbeeinblendung dort (zu der ich bei F!XMBR auch einen kurzen Kommentar abgab), sich der Herausgeber selber, also Herr Augstein, zu Wort meldete. In einem Blog(!). Zugegeben, einem sehr bekannten und viel gelesenen, aber trotzdem – ich wüsste nicht, das ein Herausgeber einer Zeitung in Deutschland schon mal in einem B log geantwortet hätte.

Von daher war ich dann schon gespannt, was mich mit dieser „neuen“ Zeitung erwartet, also habe ich sie mir geholt. Und (ich werde am ende des Monates mit Sicherheit über meine Dummheit jammern – immerhin bin ich Hartz4-Empfänger, da tun 25€ auf jeden Fall weh) ich bin sogar noch weiter gegangen, denn ich habe mir, nachdem ich heute ca. eine halbe Stunde Zeit hatte, um den Brillenkauf einer guten Freundin bei Fielmann abzuwarten und derweil ein paar Artikel im Freitag gelesen habe, mir eben ein Probeabo für 25€ bestellt.

Ok, um auf meine Überschrift zurückzukommen…. das heißt, das ich wahrscheinlich die letzte Woche des Monats mal wieder von Nudeln mit Tomatensauce leben werde, aber ich finde, wenn man ständig darüber jammert, das es keine vernünftigen Zeitungen in Deutschland mehr gibt, dann sollte man der Ausnahme, die evtl. tatsächlich eine Alternative zu all der angepassten Speichelleckerpresse Marke Springer, Zeit und was-weiß-ich-noch sein könnte, eine Chance geben.

Und: der Mensch lebt nicht vom Brot allein… ein bisschen Geistige Nahrung ist auch nicht das schlechteste – gerade in einer Situation, in der andere Hartz4 Leidensgenossen anscheinend auf Bildzeitungs- und Unterschichtenfernseheniveau verblöden.

In diesem Sinne, ich bin wirklich mal gespannt, was mich die nächsten 13 Wochen so erwartet… übrigens, den neugestalteten Internetauftritt finde ich ja ziemlich grausam – für meinen Geschmack ist da einfach zu viel Werbung. Aber ok, vielleicht tut sich da ja noch was – und im übrigen habe ich da heute nur ganz kurz und schnell mal von der Schule aus rein geschaut.

Update: Das ist wohl beim ersten – sehr – kurzen Blick heute Mittag untergegangen, irgendwie gibt es doch recht wenig Werbung auf der Seite… da muss ich wohl Blind gewesen sein. Ach ja, und hier gehts dann zum Freitag, zum selberlesen: Freitag.





Sonntag

1 02 2009

Es ist Sonntag und ich versuche mich gerade in allgemeiner Chaosbeseitigung in meiner Wohnung. Nebenher versuche ich auch noch, meinen Apfel zum laufen zu bekommen, sortiere Papiere, versuche irgendwas leckeres zu kochen – und mache mir ziemlich heftige Gedanken über die Zukunft, ausgelöst durch diesen Artikel in der WELT:

„[...] Die globale Wirtschaftskrise hat den Hamburger Hafen voll erfasst: Erstmals seit mehr als 20 Jahren geht der Containerumschlag zurück. Im November fiel das Volumen um 8,1 Prozent auf 754 917 abgefertigte Standardcontainer. Das ist der niedrigste Stand seit Februar 2007 und bleibt nicht ohne Folgen – für alle Beschäftigten des Hafens. [...]„

Und nein, die WELT gehört eigentlich nicht zu meiner bevorzugten Lektüre, aber taucht halt immer wieder im Google Reader auf – in einer Suche, die ich als RSS abgespeichert habe und in der nach Begriffen wie „Schiffbau“ und anderem (ähnlichen) gesucht wird. Immerhin ist das für einen (hoffentlich) angehenden Schiffskonstrukteur schon wichtig, da einen Überblick zu haben.

Dummerweise habe ich gerade so eine Art „Déjà-vu„-Erlebnis. 2001 habe ich ja eine Umschulung zum System- und Netzwerkadmin gemacht. Ich sage nur mal, ein verdammt ungünstiger Zeitpunkt – ende 2001 der 11.9. und dazu (oder dadurch, oder wie auch immer) die Dotcomkrise…

Und jetzt? kaum bekomme ich nach langem Hin- und Her und 2(!) Jahren ständigem gebettel und generve beim Arbeitsamt bzw. der ARGE die Chance auf einen (fast schon kompletten) Neuanfang, haben irgendwelche beschissenen BWL-Idioten in den Banken nichts besseres zu tun, als die Weltwirtschaft mal eben mit Volldampf an die Wand zu fahren.

Ganz toll!

Eines ist inzwischen aber ganz klar für mich: wenn es mit einem Job bei der Firma, die mich nach der Weiterbildung einstellen will (oder zumindest letztes Jahr ja noch die Absicht hatte, das zu tun), nicht klappen sollte, dann bin ich hier weg…. aus Deutschland, meine ich! Dann werde ich mein Glück noch einmal in Norwegen probieren. Bei einer unglaublichen Arbeitslosenquote von ca. 2.9% (geschätzt für dieses Jahr. Im moment ist sie noch niedriger) da oben sollte es immer noch möglich sein, in Norwegen einen Job zu bekommen (vor allem: einen halbwegs Menschenwürdigen und einigermassen bezahlten Job….). Und diesmal werde ich nicht den Fehler machen und in den Hohen Norden gehen, das ist schon mal sicher.








Follow

Get every new post delivered to your Inbox.