Nicht Alternativlos….

29 03 2009

Ich bin gerade beim „mich-durch-die-blogs-lesen“ über ein paar interessante Sätze gestolpert. Nämlich diese hier:

Ich bin selbst überzeugt von der Marktwirtschaft, scheue mich deshalb auch nicht, sie klipp und klar als das zu benennen, was sie ist, nämlich Kapitalismus. Aber gleichzeitig würde ich mir nie erlauben, sie als “alternativlos” zu bezeichnen. Abhängig davon, welches Bild der Gesellschafft man für sich als verbindlich erachtet, wären eine ganze Reihe alternativer Reproduktionsformen denkbar, alle mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Die Marktwirtschaft ist also keineswegs ohne Alternative. Was bringt den Erzbischof dazu, auf den Spuren Friedrich Merz’ zu wandeln, und derart unreflektierten Unsinn von sich zu geben?

(Zitat aus: WEISSGARNIX – Marx II hätte Marx I lesen sollen)

Warum ich das hier erwähne? Nun, ich lese dort gerne mal. Nicht, das ich sehr viel davon verstehe, was der Mensch dort schreibt (ich habe einfach nicht so viel Ahnung von Wirtschaft), ausserdem sind es meist doch sehr lange Artikel, die dort stehen, und das geht leider im Moment mit meiner Weiterbildung nicht so ganz zusammen, aber auch wenn man nur ab und an mal mitliest, merkt man schon, das dieser Mensch sehr viel mehr Sachwissen, was Wirtschaft angeht, hat, als die meisten anderen Leute in diesem Land – inbesondere Politiker und Manager.

Nach allem, was ich da bisher gelesen habe, dachte ich eigentlich immer, dieser Mensch wäre, trotz aller Kritik, die er an unserem System übt, doch ein „Kapitalist“ reinsten Wassers… umso mehr freut es mich, das selbst so jemand den Kapitalismus nicht für alternativlos hält.

Wollte ich einfach nur mal gesagt haben :-)





Kawuuuuum!

29 03 2009

Der Conficker Day lauert….

kawumm

Kwelle: Geek & Poke





Kleine Sonntägliche Blogpöbelei…

29 03 2009

Es geht Abwärts, mit diesem Land, mit Europa, mit der Wirtschaft… eigentlich mit allem. Natürlich nicht mit allen, das ist klar. Man muss sich nur mal so ein widerwärtiges Arschgesicht (bevorzugtes eigenes Schimpfwort hier einsetzen )* wie den „Chef“ der Bahn, Mehdorn, anschauen. Den muss man wahrscheinlich von seinem Sessel runter prügeln – es sei denn, jemand findet vielleicht noch ein paar Kinderpornos auf seinem Rechner… und selbst dann wird für diesen Menschen wohl noch genug übrig bleiben, das er sich auf eine ähnliche Burg wie Zumwinkel zurückziehen kann und seine Rente aus bezahlt bekommt.

Das „Chef“ hab ich übrigens mit Absicht in „“ geschrieben, so weit ich weiß, ist die Bahn noch nicht privatisiert – mit anderen Worten, sie gehört immer noch dem Volk. Und das sollte diesen Herrn endlich mit einem derben Fusstritt in die Pampa schicken!

Wie auch ein paar (oder eher eine Menge) andere Manager und Politiker. Mir fällt da zum Beispiel unser ehemaliger Sparkassendirektor und jetzige Bundespräsidentenkarikatur Köhler ein. Mit seinem Satz „Wir haben alle über unsere Verhältnisse gelebt„, hat er sich eindeutig dafür Qualifiziert, im falle einer (sehr unwahrscheinlichen) Revolution als erster an die Wand gestellt zu werden.

Apropos Revolution… die wollte ja schon die Schwesterwelle von der FDP mit ihrer 18% Aktion vor Jahren. Jetzt haben sie es also fast geschafft. 18%! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, das diese Huren der Finanz, die seit Jahren dafür sorgen, das unsere Wirtschaft ungebremst an die Wand fährt, von fast einem Fünftel der Bürger dieses Landes gewählt wird.

Naja, kein Wunder, wenn man sich anschaut, mit was wir so jeden Tag bombardiert werden – nicht unbedingt mit echten Bomben von irgendwelchen ominösen Terroristen, sondern mit Schlagzeilen von Bild, Welt, Spiegel, und wie sie alle heißen. Das Volk wird einfach dumm gemacht, dann kann es sich nicht mehr wehren. Wobei – „Das Volk“ stimmt ja so auch wieder nicht. Die meisten sind ja durchaus bereit, wieder den rechten Arm zu heben und „Sieg Heil“ zu schreien. „Wir haben doch nur Befehle ausgeführt„. Und es gibt immer noch Leute, die auf dieses Volk stolz sind…

Dazu passt dann ja auch unsere neue schicke Firewall, die unsere fürsorgliche Regierung um das Land ziehen will. Wer tatsächlich noch glaubt, es geht dabei um die Abwehr von Kinderpornographie, der kann nicht mehr ganz richtig im Kopf sein!

Ach ja, ich hatte hier ja mal ein nettes Video von Volker Pispers rein gestellt, in dem er die neue Gesundheitsreform und das Rentensystem erklärt. Ich durchschaue das ganze System ja nicht wirklich, aber es läuft wohl darauf hinaus, das wir alle eine minimale Rente bekommen, und den Rest dann über Rentenfonds, in die wir brav einzahlen. Dumm nur, wenn die Pleite gehen, weil sie mit unserem Geld Spekuliert haben. Der Normale Bürger ist dann – im wahrsten Sinne des Wortes – arm dran, aber das gilt natürlich nicht für unsere Herren und Damen Politiker.

Was für ein scheinheiliges, verlogenes Pack!

Was gibt es sonst noch? Ach ja… neulich bei den Netpirates (einer Emailliste von St. Pauli-Fans) gab es eine Diskussion mit einem dieser ewiggestrigen, der meinte, er wäre „Stolz, deutscher zu sein“. Jetzt könnte man meinen, das wäre ein Privileg glatzköpfiger Vollidioten, die sich ihr Hirn mit ganz schlechtem Zeug weggesoffen haben, aber leider stimmt das nicht so ganz, wie ich bei Martina gelernt habe.

Widerlich, oder? Aber das sind halt unsere Politiker… saufen, mitgrölen und dann Braune Scheisse absondern.

So, und zu diesem vorbestraften Ministerpräsident, der auf der Skipiste die Sau rauslässt, eine Frau töted, von einem Österreichischen Gericht mal eben durchgewunken wird und dann auf wundersame „BILD“-Art wieder gesundet, zu dem schreib ich mal nichts. Sonst könnte es passieren, das ich mir doch noch ein paar Kotztüten von der Lufthansa besorgen muss.

Schönen Sonntag allerseits!

* Auf den vorschlag einer wohlerzogenen Dame hin habe ich das A*schgesicht mal durchgestrichen ;-)





Blogstörung

29 03 2009

Ich weiß gerade nicht so wirklich, was ich schreiben soll. Nicht, das es nicht genug Themen geben würde, über die ich mich hier in gewohnt charmanter Art und Weise „auskotzen“ könnte, aber es will halt einfach nicht so richtig funktionieren. Kaum habe ich mal einen Text, den ich gerne schreiben würde im Kopf, setze mich an meinen PC, da ist er auch schon wieder weg…

Man könnte jetzt auf die Idee kommen, ich kriege so langsam Alzheimer, aber unter Gedächtnisschulen habe ich schon immer gelitten – das ist also nichts neues :-)

Eigentlich liegt es eher daran, das mir im Moment eine menge andere Sachen durch den Kopf gehen, die ich so auf die schnelle einfach nicht los werde. Und die blockieren den ganzen Rest. Toll, oder?

Da wäre z.B. meine Weiterbildung. Es erstaunt mich immer wieder, das ich da tatsächlich Gut bin, und es auch geschafft habe, trotz Jahrelanger Schulabwesenheit und Hartzu4/Unterschichtartigen herumkrebsen dem Unterricht zu folgen und dem dadurch bedingten regelmässigen Tagesablauf (was für jemanden, der länger arbeitslos ist, wirklich nicht einfach ist!).

Nur – was nützt das ganze (also die Weiterbildung z.B.), wenn man hinterher wieder ohne Job dasteht? Ich musste mir ja ausgerechnet Schiffbau aussuchen… der liegt grade total darnieder, und wird sich wohl so schnell nicht wieder erholen. Wobei, „aussuchen“ ist das eine – ich bin ja froh, das ich überhaupt die Chance bekommen habe, nochmal eine Weiterbildung machen zu können – das ist, wenn ich mich so umhöre und lese, ja nicht wirklich selbstverständlich. Und auch, wenn ich z.B. meine Mitschüler so höre, ist es da auch alles andere als normal.

Ach ja, ich 3 1/2 Wochen ist die Schule vorbei – dann sollen wir ein Praktikum machen, für 3 Wochen. Um den Praktikumsplatz will/soll/wollte sich die Firma, die uns nach der Weiterbildung einstellen will, kümmern. Bis jetzt habe ich noch keinen. Neben dem Job, der im Moment ja auch alles andere als Sicher ist, noch so ein „kleines“ Problem, mit dem ich mich herum schlage.

„Plan B“ (Norwegen) habe ich zwar immer noch im Kopf, nur – ich würde trotz aller rumpöbelei meinerseits hier im Blog schon gerne in Hamburg bzw. Deutschland bleiben – schon wegen der sozialen Bindungen… und wie ich gerade von einem guten Freund in Norwegen gehört habe, trifft die jetzt die Krise auch sehr verstärkt. Also auch nicht mehr alles „ganz wunderbar“.

Tja, da kann einem die Lust am Schreiben schon vergehen… und wenn der Kopf ganz andere Probleme wälzt, dann bleibt da auch nicht mehr viel übrig, um sich hier auf ein paar Texte zu konzentrieren.

Ich versuch es aber einfach mal… Themen gibt es ja im Moment genug, über die man schreiben kann (und sollte).

Wollte eigentlich auch nur gesagt haben, Ich lebe noch ;-)

Wer übrigens öfters mal was von mir lesen will… ich schaffe es ab und an doch mal, per identi.ca und twitter ein paar Lebenszeichen von mir zu geben.





Rundumbeschimpfung, Deutschlehrer und Lyrik…

15 03 2009

Eigentlich kann man ja von Glück reden, das es in Deutschland noch Öffentlich-Rechtliche Sender gibt (trotz des ganzen gemeckers und der GEZ), ansonsten wüsste ich nicht, wo es Sendungen wie die Verleihung eines Kleinkunstpreises, der Anstalt und andere zu sehen wären… bei den Privaten? Das mit Abstand Intelligenteste, was ich da in letzter Zeit gesehen habe, war Genial daneben – und das nervt manchmal auch schon ganz schön, obwohl ich es immer noch ab und zu mal sehe. Aber richtig gutes (und vor allem auch Politisches) Kabarett? Das habe ich bei den Privaten bisher noch gar nicht gesehen…

Gestern abend gab es die Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises 2009 auf 3sat. Es fing gleich gut an, Wilfried Schmickler machte mal eben eine kleine Rundumbeschimpfung von allen, die in Deutschland Rang und Namen haben (Teil 1)…

Übrigens ist auch Kurt Beck im Publikum… Alleine sein gequältes Gesicht ist schon eine echte Augenweide ;-)

Leider ist Youtube das Original von mir zu lang, deshalb musste ich das Video in zwei Teilen hochladen. Hier Teil 2:

Der Deutschlehrer. Von Sebastian Krämer (Auszeichnung in der Sparte Chanson/Lied/Musik):

Und zum Schluss ein wenig Lyrik von Uta Köbernick (Förderpreis der Stadt Mainz):





Volker Pispers mal wieder…

8 03 2009

Eben bei 3sat in „Volker Pispers und Gäste“.

Volker Pispers über die Wirtschaftskrise:

Volker Pispers über den Gesundheitsfond:

Volker Pispers über die Justiz, die Deutsche Bahn und Zumwinkel:





Meine Weiterbildung – ein kurzes Update…

8 03 2009

Ich glaube, es wird Zeit, mal kurz zu berichten, was sich bei mir – also was meine Weiterbildung angeht – so getan hat in letzter Zeit. Zum einen, am letzten Mittwoch war mal wieder eine Klausur fällig. Diesmal ging es um Drafting und Pipe Modelling mit Tribon. Also Zeichnen mit dem C.A.D.-Teil von Tribon und das verlegen von Rohren in einem 3D-Raum (dem Schiffskörper in diesem Fall – Rohrverlegerwitze sind sowas von Mittelalter in diesem Fall ;-) ).

Irgendwie hatte ich schon vor der Klausur ein schlechtes gefühl… während der Klausur verstärkte sich das dann noch. Die Klausur (besonders die Fragen, die Zeichenaufgaben gingen eigentlich) fand ich schon ganz schön hart! Vor allem aber war die Zeit natürlich viel zu kurz.

Naja, ich bin dann also raus aus dieser Klausur mit dem Gefühl, wenn ich eine 3 bekomme, dann bin ich noch gut dran! Ok, am Freitag haben wir dann die Ergebnisse bekommen – bzw. durften uns die selber ausrechnen. Was soll ich sagen, ich war doch ziemlich überrascht. Eine 1! Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet – aber es freut einen ja schon irgendwie :-) Na gut, ich entwickel mich anscheinend doch noch zu einem Streber oder so…. aber ist ja auch für einen guten Zweck – also für mich ;-)

Am Freitag war dann auch unser hoffentlich zukünftiger Chef in der Schule, um mal ein paar neue Infos zu geben, was die Zukunft angeht. Inbesondere waren wir natürlich gespannt, was denn mit den Praktika ist, die wir in ein paar Wochen noch machen sollen. Aber darüber schreibe ich später noch etwas…

Tja, also so wie es aussieht, komme ich mit der Weiterbildung wider erwarten gut voran (ich habe es mir wirklich noch schwerer vorgestellt, als es eh schon ist – alleine schon deshalb, weil ich ja schon seit Jahren nicht mehr so viel „am Stück“ gelernt habe wie jetzt, und nach Jahren Arbeitslosigkeit ist das nicht wirklich einfach…),. Jetzt wäre es nur noch schön, wenn auch die Wirtschaft ein ganz klein wenig mitspielen würde, damit ich nach der Weiterbildung auch tatsächlich einen Job bekomme! Aber nach allem, was ich so in diversen Blogs und Zeitungen lese, sieht es da nicht so wirklich gut aus…

Aber wir werden sehen – die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.





Kaperfahrt auf einem Freibeuter… eine Chronik

7 03 2009

Es ist raue See. Der Freibeuter schlingert durch Untiefen, das rettende Ufer ist zwar in Sicht und nicht allzu weit entfernt, aber es liegen noch so einige Hindernisse auf dem weg. Das eigentliche Ziel, die Glückverheissende Mythische Insel „Erste Liga„, hat man schon lange aus den Augen verloren. Den meisten zahlenden Passagieren auf den Decks war das auch von anbeginn der Reise klar, SIE wollten da gar nicht hin… bei dem Reeder und dem Kapitän war das nicht von anfang an klar – und was die Marktschreier des Heimathafen St. Pauli anging, die träumten bis weit in den Dezember hinein von jener Sagenhaften Insel, in deren Gewässer das Goldene Vlies jedes anständigen Kaperfahrers und Freibeuters kreuzt, die Rautenbeflaggte St. Ellingen des HSV! Was für eine Beute! Doch Halt! Noch ist der Tag nicht gekommen…

Das Abstiegsgespenst geht um...

Das Abstiegsgespenst geht um...

Hauptsache, am sicheren Ufer des Zweite Liga-Landes bleiben und ordentliche, sichere Beute erkapern!

„Hoho! Schiff in Sicht!“

Ruft es vom Ausguck! „Klarmachen zum Entern“, tönt es vom Käptn, und alle Mann an Deck!

Es ist – die Hansekogge! Einen weiten weg hat sie hinter sich, aus der ferne des wilden Ostens kommt sie. Manch Gefecht und wilde Scharmützel haben sich der Freibeuter und die Kogge schon auf hoher See geliefert. Die letzte Schlacht, in der nähe des Hafens im Osten, ist allen an Deck des Freibeuters noch in schlechter Erinnerung. Revange! Ist das Zauberwort, das bei Matrosen und Passagieren Mantra-Artig geflüstert, gerufen und geschrieen wird.

Und… angeschlagen ist sie, die Kogge! Mit einer schweren Schlagseite kämpft sie sich mühsam durch die Raue See. Die Eigentümer haben den Kapitän der Kogge schon auf die Planke geschickt! Durch das Fernrohr kann man erkennen – auch die Kogge trägt einen wüsten Haufen und mit Feuer bewaffneten Pöbel.

Klar Schiff zum Gefecht!

Doch es ist die angeschlagene Hansekogge, die mit zwei Kanonenschlägen ein erstes finsteres Zeichen setzt! Schwer angeschlagen taumelt der Freibeuter durch die See, die Matrosen an Deck sind vor Schreck erstarrt und der Kapitän schaut Rat- und Hilflos in die Ferne. Nur die Passagiere sind noch wach und versuchen, die Besatzung des Freibeuters wieder aus ihrer Lähmung wachzurütteln.

Stark angeschlagen entfernen sich die beiden Schiffe voneinander – Wunden lecken ist angesagt bei den Freibeutern!

Der Kapitän wechselt ein paar Matrosen aus und spricht ein Machtwort!

Wie der Chronist dieses Seegefechtes hinterher erfuhr, verließ ein ihm persönlich bekannter Passagier entnervt das Schiff, um sich in einer üblen Hafenspelunke hemmungslos dem Frustsaufen hinzugeben…. ein Fehler, wie sich noch herausstellen sollte!

Denn… der Freibeuter raffte sich nochmal auf und griff die Hansekogge ein zweites mal an! Und diesmal war des Freibeuters Glück wieder da und der Klabautermann hatte ein einsehen!

Die dümmsten "Fans" der Liga Nebeln sich ein...

Die dümmsten "Fans" der Liga Nebeln sich ein...

Erst ein gut plazierter Schuss des Kanoniers Morike Sako, und dann ein Doppelschlag des Kanoniers David Hoilett schlugen die Hansekogge vernichtend!

Wenn das Glück dem Freibeuter auch weiterhin hold ist, dann wird er zum Ende der Kapersaison einen sicheren Hafen in der Zweiten Liga erreichen.

Und die Hansekogge? …. Die wird samt ihrer Passagiere im Morast der dritten Liga oder als Fischfutter enden.

Nachtrag des Chronisten: Es wurden auch Berichte anderer Passagiere und Augenzeugen dieses heroischen Gefechts überliefert… unter anderem von Jekylla, von deren Bericht ich hier kurz zitieren will:

„Gott, war das aufregend! Das war nervenzerfetzend, unglaublich, unfassbar, so wundervoll und wenn ich bis gestern abend nicht mehr wusste, warum ich mir das antue, die Antwort sind diese zweiten 45 Minuten.“

und von Curiousities, den ich hier ebenfalls mal zitiere:

„Zu schön klang das “Nie mehr zweite Liga” aus dem Stadion, und es wäre wirklich wünschenswert, wenn die Rostocker ihren Lieblingsschlachtruf “Scheiss St. Pauli” bald in der dritten Liga, oder noch weiter unten, anstimmen könnten. Als Gegner brauchen die uns dazu eh nicht, das singen sie ja auch jetzt schon, egal gegen wen sie gerade spielen. Wers braucht.“

Der Freibeuter hat übrigens auch ein Maskottchen… und jenes liefert auch eine Chronik der Ereignisse, sogar mit Bildern! Kurzes Zitat:

„Was war da gestern am Millerntor geschehen? Ein absolut unglaubliches Spiel mit zwei Halbzeiten, die unterschiedlicher nicht sein können. Rückstand der Boys in brown schon nach 5 Minuten, eine kopflose Mannschaft auf dem Platz, die in bester Auswärtstradition eine schwache Abwehr mit einem nicht-existierenden Angriff und einem ideenlosen Mittelfeld kombinierte.“

Des Chronisten Pflicht ist es natürlich auch, auf andere Berichte hinzuweisen, die es wohl demnächst bei The Boys & Eve, Ring2, Gegengeraden-Gerd und dem FC St. Pauli Fanclub Hafenklang geben wird – so sie denn alle nüchtern nach dem Festgelage wieder an Deck stehen ;-)

Wer übrigens mal sehen will, wie der „Typische“ Freibeuter während der Kaperfahrt gekleidet ist, der kann sich ein Bild beim Pantoffelpunk ansehen.








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