Ein wirklich entspanntes Weiterbildungsende….

20 04 2009

boot1.pngNormalerweise sollten die letzten Tgae einer Weiterbildung ja eigentlich entspannt sein – und ruhig. Aber was ist bei mir schon „normal“, sag ich mal… Ich hatte es ja hier schon mal geschrieben, das die Firma, von der wir eine Einstellungszusage hatten, mittlerweile Pleite ist bzw. „in Auflösung“, wie es so schön heißt. Ohne, das irgendwie klar war, ob und wo wir einen Praktikumsplatz kriegen würden. Das wir einen Praktikumsplatz kriegen, haben wir dann am Donnerstag vor Ostern erfahren – natürlich immer noch nicht, wo. Das sollten wir dann letzten Donnerstag von dem Chef der „Mutterfirma“ erfahren – also der Firma, der „unsere“ Firma – zumindest teilweise – gehört. Es fing damit an, das ich gefragt wurde, ob ich Architekt wäre – zum Glück nicht, den der Architekt, der bei uns im Kurs ist, der „darf“ jetzt einem anderen Architekten bei einer Firma Assistieren beim Fundament bauen. Nicht wirklich das, was ich mir unter einer Schiffbaulichen Zukunft vorstelle! Ich sollte dann in das Büro des Chefs kommen, in einem kleinen Kaff in der nähe von Laboe. Gut, dachte ich, das ist auch nicht schlecht und hat wenigstens etwas mit Schiffbau zu tun!

Am Donnerstag nach der Schule habe ich dann telefoniert ohne ende, und das halbe internet durchwühlt, auf der suche nach einer Unterkunft in besagtem Kaff. Schließlich und Endlich hatte ich dann auch ein Zimmer gefunden, optimal gelegen mit nur 5 Minuten Gehweg zm Büro.
Also alles Prima? Eigentlich ja, wenn da nicht noch der Freitag gewesen wäre… Erst kam die Klausur, die war schon ganz schön hart, aber ich kann es ja jetzt sagen, ich hab sie mit 97 von 100 Punkten bestanden :-) Nach der Klausur dann noch einmal ein kurzer Emailcheck, und da lauerte sie schon, die Email vom Büro, die Morgens schon verschickt worden war, die ich aber erst mittags lesen konnte:

Ich soll jetzt doch nicht in besagtes Kaff an der Ostsee, sondern nach Kiel – genau gesagt, auf eine Werft! Das hat natürlich was – das Praktikum direkt auf einer Werft zu machen, auch wenn selbige gerade in Insolvenz ist. Aber es wird, soweit ich weiß, ja noch gearbeitet da – und wohl noch nicht mit Kurzarbeit, wie in Hamburg.

Tja, damit war dann ein ruhiges, entspanntes Wochenende ad Acta gelegt, statt dessen durfte ich also besagtes Zimmer in besagtem Kaff wieder kündigen und mir eine Bleibe in Kiel suchen. Und, was ich am Freitag, wie auch schon die ganze Woche davor, ständig versucht habe – meine Sachbearbeiterin bei der ARGE zu erreichen, wg. Fahrgeld.

Heute war dann der letzte Tag in dem Kursinstitut, mit Zeugnis/Zertifikat-Ausgabe und einer kleinen, aber sehr kurzen Feier. Ich musste dann noch zur ARGE, um noch irgendwas zu erreichen. Hab ich dann auch, die Vertreterin meiner Sachbearbeiterin hatte schon alles fertig – und – mir zugeschickt. Super! Vor allem, weil ich ja die nächsten Tage nicht da bin. Und dabei viel dann auch der tolle Spruch „Dafür müssen sie erst mal in Vorleistung treten“.

Ich sag es mal so: Es ist der 20te des Monats, ich bekomme trotz Weiterbildung nur Hartz4, und wenn ich nicht diesen Monat extrem Sparsam gewesen wäre und noch ein leckeres 50€ Osterei von meiner Mama geschenkt bekommen hätte, dann wäre das überhaupt nicht machbar gewesen. Ist es jetzt im Prinzip auch nicht, aber ich kann auf jeden Fall schon mal die Fahrt nach Kiel und zurück bezahlen und muss nicht jeden Tag mit dem Zug fahren.

Alles weitere ergibt sich dann hoffentlich bald.

Tja, und jetzt kann ich nur hoffen, das ich mich bei dem Praktikum so gut anstelle, das sich daraus vielleicht ja sogar ein Job ergibt – dann hätte sich die ganze Mühe und das Lernen ja wirklich gelohnt!

Ich halte euch auf dem laufenden :-)





R.I.P. – Artikel 5(1) GG

20 04 2009

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Rebecca Casati in der SZ:

“Wenn dieses Gesetz in Kraft tritt, wird es nicht Kinder vor Missbrauch schützen, nicht Täter vor sich selbst schützen oder dingfest machen, nicht Neugierige davor schützen, straffällig zu werden. Es wird nicht einmal etwas werden, mit dem die CSU irgendwen vor sich hertreiben kann.

Das alles ist sehr weit weg. Weit weg von den Differenzierungen der Fahnder, der Therapeuten und der Psychologen. Es ist lediglich nah dran an der Emotion des Bürgers. Es gibt nichts, was die Leute so leer und wütend macht wie gequälte Kinder, nichts, was einen so fassungslos macht wie Mitbürger, die ihre Nachkommen mit Plastiktüten, Kameraobjektiven, Besenstielen, Flaschenhälsen und dem eigenen Körper traktieren.
[…]
Die Beschwörung einer organisierten Jagd ist also nur ein Wahlkampf-Tool. Hilfreicher wäre, wenn Ursula von der Leyen da ansetzen würde, wo ihre Kompetenz liegt, in dem Ort, der einen Großteil der Täter auch im Internetzeitalter beherbergt: in der Familie.”

Mehr zum Thema bei Julia und SpOn.

(via)





Nordkorea, China, Deutschland…

17 04 2009

Herzlichen Glückwunsch! Endlich wieder reiht sich Deutschland ein in die Familie der unendlich Freiheitsliebenden Völker wie Nordkorea und China. Und endlich baut Deutschland auch wieder das, was es am besten kann – Mauern. Nur diesmal im Internet.
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Man kann gar nicht so viel Essen…

16 04 2009

… wie man Kotzen möchte angesichts der Typen und Gruppen, die sich so bei Facebook tummeln. Eine kleine Auswahl hat Lanu bei der BooCompany zusammen gestellt und Chris von F!XMBR hat auch gleich eine passende Grafik dazu gebastelt. Ich war übrigens auch mal bei Facebook – ca. 2 Monate, habe mich dann aber wieder abgemeldet – irgendwie habe ich das Prinzip bei Facebook nie so ganz durchschaut. Aber wie man jetzt sieht, war das ein sehr vernünftiger Schritt. Es gibt Leute, mit denen möchte ich nicht uns verrecken zu tun haben.
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Erschreckend, wie viele Deppen es in Deutschland und anderswo immer noch gibt, die diesem ganzen Braunen Rassenwahn huldigen. Wenn man diese Vollidioten sieht und hört, kann man wirklich nur hoffen, das sich das Thema „Homo Sapiens“ bald erledigt hat.





Grüne EU-Wahl-Kampagne…

15 04 2009

Ich habe das Original, zu finden hier, mal etwas „verbessert“:
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Kleiner Blog-Leuchtturm

11 04 2009

In letzter Zeit bin ich ja kaum zum Schreiben gekommen, und selbst mit dem lesen von Blogs hat es gehapert. Mehr als kurz überfliegen war meist nicht drin. Jede Menge markierter Artikel, die noch auf das gelesen werden warten… Ein paar (aktuelle) möchte ich euch aber nicht vorenthalten, hier sind sie, und es fängt gleich gut an (nicht nur ich kann gut pöbeln ;-) ):

200 Milliarden Euro für nichts: Die Mittelschicht hinten unten – Radio Utopie: „200 Milliarden Euro für nichts: Die Mittelschicht hinten unten
Autor: Daniel Neun, Saturday, 11. April 2009, 08:27
Natürlich doch: die Bundesregierung aus SPD, CDU und CSU bezahlt mit 200 Milliarden Euro Geld des Volkes, was ihr anvertraut worden ist, die Schulden von kaputten, kommerziellen, profitgierigen, ‘privaten’ Grossbanken die unsere Republik ruinieren und uns seit Jahrzehnten mit ihren gekauften Talkshow-Schwätzern erzählen es wäre alles unsere Schuld, wir sollten gefälligst schneller und härter arbeiten, der Staat habe sich rauszuhalten, Millionen ohne Arbeit in Armut zu stürzen und wir hätten gefälligst die Schnauze zu halten.

Und es gibt da wirklich Untertanen, die das machen. Das muss man sich mal vorstellen. Hat dieses Land und seine Bewohner eigentlich komplett den Verstand verloren?
 

Sind die Deutschen ein rückgratloses, verblödetes, devotes Pack? War das schon immer so? Will denn hier jeder seine Kinder als Sklaven verkaufen? Steht da die Mehrheit der Deutschen drauf? Was ist hier eigentlich los?“ [...]

Ich würde die Fragen oben ja durchaus mit einem klaren „JA“ beantworten! Und was hat so ein „rückgratloses, verblödetes Pack“ verdient? Richtig, die passende Stasitante als Bundeskanzerin:

Merkels Stasi-Umfeld: “

‘Deutsche Kanzlerin Merkel ein Stasi-Spitzel?’

In der Talk-Show von Anne Will wies Oskar Lafontaine, der sich heftigen Angriffen wegen seiner Zusammenarbeit mit Gegor Gysi als angeblichem Zuträger der Stasi ausgesetzt sah, darauf hin, dass es die Kanzlerin Merkel selbst sei, die eine Aktivistin des DDR-Systems gewesen sei.

Informationen, die in den Archiven vergraben waren und die nach der Wende in der großen Vernichtungsaktion nicht untergegangen waren, sind Vielen schon seit Jahren bekannt. Ihre Veröffentlichung ist aber nicht opportun. Offenbar gefällt es maßgebenden Leuten in den Redaktionen und Verlagen oder denen, die Macht über sie haben, Frau Merkel vor allen Angriffen zu schützen. Ob diese Leute selbst wissen, über wen sie da die Hand halten?

Die Verflechtung mit dem DDR-Regime von Angela Dorothea Kasner, die mit ihrer ersten Ehe den Namen Merkel annahm und ihn nach Eingehung der zweiten Ehe behielt, hängt eng mit ihrem familiären Umfeld und ihren persönlichen und politischen Freunden zusammen, die fast ohne Ausnahme mit der Stasi verbandelt waren. Dabei spielen herausragende Rollen ihr Vater Horst Kasner, ihr mehrjähriger Lebensgefährte Michael Schindhelm, Clemence de Maizière sowie dessen Nachkommen Lothar de Maizière und Thomas de Maizière, Wolfgang Schnur, Manfred Stolpe, Klaus Gysi und Günther Krause – mit Ausnahme von Thomas de Maizière sämtlich Vollblutstasis, wenn nicht streng bewiesen, dann aber verdächtig…[...]

(Via Mein Politik-Blog.)

Aber nicht nur dieses Ostdeutsche Kanzlerimitat haben wir uns verdient, auch den normalen Politiker haben wir anscheinend mehr als verdient:

Wir bekommen die Politiker die wir verdienen: “

Wir wissen, Politiker sind grundsätzlich Lügner. Das kommt mit dem Job, ist ganz normal und üblich.

Wir wissen das, weil sie immer wieder Aussagen machen, die sich nachträglich als Lügen erweisen, wie zum Beispiel die Neujahrsansprache von Merkel, das Finanzsystem und die Wirtschaft ist gesund, dabei krachte es bereits überall, oder der Irak hat Massenvernichtungswaffen um den Krieg zu begründen, obwohl nie welche gefunden wurden, oder Georgien wurde von Russland angegriffen, dabei hat die Marionette der NATO Shakashvili die Südosseten heimtückisch bombardiert, oder Israel verteidigt sich nur, dabei begeht sie Völkermord in Gaza … die Lügen sind endlos. Die Lügen werden dann als simple Irrtümer verkauft, Schwamm drüber. Sich dafür zu entschuldigen oder die Verantwortung zu tragen kommt ihnen niemals in den Sinn. [...]

Weiter: Alles Schall und Rauch

(Via Mein Politik-Blog.)

Zu unserer tollen Demokratie passt dann auch dieser Spruch, den sie, also unsere Stasikanzlerin, 2005 rausgewürgt hat:

Krieg gegen die Bürger: Die allmähliche Schleifung der demokratischen Grundordnung, oder…: „…die späte Rache der Frau Merkel an der BRD.

http://www.onlinezeitung24.de/article/313

Merkel: ‘Kein Rechtsanspruch auf Demokratie auf alle Ewigkeit’

Ein bedenklicher Satz der heutigen Bundeskanzlerin am 16.06.2005

01.12.2007 22:48 eingesandt von solarkritik für OnlineZeitung 24.dePolitik

Wenn man sich anschaut, wer sich in der Vergangenheit wegen angeblicher Thesen und Behauptungen (Stichwort: Eva Herman) verantworten musste, dann ist sehr sonderbar, dass Frau Dr. Angela Merkel bis heute diesen Satz vom 16.06.2005 noch nicht einmal erläutern mußte. Denn in Ihrer Rede am 16.06.2005 zum 60-jährigen Bestehen der CDU – zu diesem Zeitpunkt war sie noch keine Bundeskanzlerin – hat sie folgende Aussage getätigt:

‘Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.’

Der Satz findet sich in diesem Redeskript auf Seite 3, drittletzter Abschnitt.

‘Politik ohne Angst, Politik mit Mut – das ist heute erneut gefragt. Dann wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Unsere Werte müssen sich im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft behaupten. Und wenn sie sich behaupten sollen, dann müssen wir bereit sein, die Weichen richtig zu stellen. Auch da sind wieder Widerstände zu überwinden.’

Ich glaube jeden Bürger dürfte interessieren, wie Frau Dr. Merkel diesen obigen Satz gemeint hat. Ist die Abschaffung unserer Demokratie in Deutschland nur eine Frage der Zeit ? Jeder Bürger kann die Antwort auf diese Frage bei www.abgeordnetenwatch.de hier von Frau Merkel anfordern.

Interessieren dürfte auch die Frage, ‘welche Werte’ Frau Dr. Merkel mit ‘unsere Werte’ gemeint hat ? Es ist nicht zu erkennen, dass Frau Merkel mit diesen Werten ‘Demokratie’ und ‘soziale Marktwirtschaft’ gemeint hat.

(Via Kriegspostille.)

Das „auf alle Ewigkeit“ durchaus schon Morgen bedeuten kann, beweist die Zensur Sperrung der deutschen Wikileaks Domain:

Deutsche Wikileaks Domain ohne Vorwarnung gesperrt: “

Es ist wieder soweit. Deutschland ist wieder in den Händen von hirnlosen Politikern  und staatlichen Repressions-Organisationen die zensieren, manipulieren, Wohnungen durchsuchen, mit Gesetzen Menschen einschüchtern und zerstören,  freie Meinungen kriminalisieren und  Wahrheiten durch Gesetze manipulieren.

wikileaks.org: Deutsche Wikileaks Domain ohne Vorwarnung gesperrt

Am 9. April 2009 wurde die Wikileaks.de Domain ohne Vorwarnung durch die deutsche Registrierungsstelle DENIC gesperrt.

Die Massnahme folgt zwei Wochen auf die Hausdurchsuchung beim deutschen Domainsponsor Theodor Reppe. Die Durchsuchung wurde durch das Publizieren der australischen Zensurliste fuer das Internet ausgeloest.

(Via Heftklammer’s Weblog.)

Deutschland, einig Zensurland – irgendwie ist das nichts neues. Dazu passt der Spruch aus der Presseerklärung:

China – und nun Deutschland – sind die einzigen Laender dieser Welt, die versuchen eine ganze Wikileaks Domain zu zensieren

(Via Fefes Blog.)

Welche Politiker hatten sich eigentlich neulich aufgeregt darüber, das die DDR angeblich doch kein „Unrechtsstaat“ gewesen sein soll? Ich denke mal, die Politiker mit reicher Stasi-Vergangenheit (besonders die in der CDU) sind die, die am lautesten Schreien. Wohl nur, um zu verhindern, das irgend jemandem aus dem blöden Volk auffällt, das wir mittlerweile weiter sind… und in einer Reihe mit China. Toll!

Tja, und wer jetzt auf Hilfe von Aussen hofft, dem kann ich die erfreuliche Mitteilung machen, das wir bestimmt irgendwann einen echten Fortschritt bekommen – Europaweit:

Der Lissabon-Vertrag wird die Todesstrafe in der EU ermöglichen: „Was viele nicht wissen, und am meisten die Abgeordneten in den Parlamenten der EU-Staaten, weil sie den Text laut eigenen Aussagen nie im Detail gelesen haben (wir haben doch keine Zeit Gesetze zu lesen über die wir abstimmen, wir verlassen uns da auf eine Zusammenfassung der Regierungsexperten) ist, dass mit dem Lissabon-Vertrag unter gewissen Umständen die Todesstrafe vollstreckt werden kann.

Professor Schachtschneider weist darauf hin, dass im Lissabon-Vertrag unter anderem auch die Todesstrafe wieder eingeführt werden kann, was jeder EU-Bürger wissen sollte. Das steht wohl nicht ausdrücklich im Vertragstext, sondern versteckt in einer Fussnote die aussagt: „… ausser im Falle eines Krieges, Aufstand oder Aufruhr‘ dann ist die Todesstrafe möglich. [...]

(Via Schall und Rauch.)

Wahrscheinlich freut sich unser verkommenes Politikerpack schon auf den Tag, wo sie diesen Fortschritt inklusive Folter wieder einführen können hier.
War sonst noch was? Ach ja…. Wirtschaft und die Kompetenz unserer Politiker:

Iss ja nich unser Geld…: “

Nicht, dass mich die Bundesregierung mit irgendeiner ordnungspolitischen Schandtat noch groß beeindrucken könnte, nach allem, was sie sich bisher so an Eskapaden geleistet hat. Aber die jüngsten News aus dem Hause Steinbrück finde ich dann doch eines Kommentars würdig:

Zunächst mal will es mir nicht in den Kopf gehen, wie man rund 300 Millionen für eine Bank auf den Tisch legen kann, die definitiv und hundertprozentig pleite ist, und damit nur einen Wert hat, nämlich NULL. Wie sich  Steinbrück, der den noch verbliebenen SPD-Wählern in besseren Zeiten ohne Unterlass predigte, wie eisern man doch sparen müsse, bei Bildung und Kindern zum Beispiel, sich nach dieser Nummer morgens noch in den Spiegel schauen kann, würde mich mal interessieren.[...]

(Via WEISSGARNIX.)

Und dann gab es ja noch ein paar Piraten, gegen die die Teutsche Marine, zusammen mit den anderen Europäischen Staaten und den USA gerade schwerste Geschütze auffährt:

Piraterie: Wirtschaften als übergesetzlicher Notstand: “

Einen bermerkenswerten Artikel zum Problem der ‘Piraterie’ am Horn von Afrika haben Andrea Böhm und Heinrich Wefing in der ‘ZEIT’ veröffentlicht. Wo deutsche Minister grundgesetzwidrig und aus Steuermitteln nur ‘deutsche Reeder schützen’ wollen, gehören eigentlich Völker vor dem Hungertod geschützt, deren Lebensgrundlagen von der internationalen Industrie zerstört werden.
Das Innenministerium hat in der Sache vor allem die Sorge, ‘Piraten’, die festgenommen werden, könnten hier Asyl beantragen. Das wäre ja auch noch schöner, wenn diese Hungerhaken vor deutschen Gerichten ihre Geschichte erzählen und uns nachher der Thunfisch nicht mehr schmeckt.

[...]

Das Widerwärtige an der Ideologie selbsternannter ‘Liberaler’ ist ihr parasitäres Verhältnis zur Allgemeinheit, deren Existenz sie schlicht leugnen. Eines ihrer Standardargumente besteht darin, ein höheres Interesse der Gesellschaft per se anzuzweifeln.[...]

(Via Feynsinn rettet die Welt.)

Eigentlich wollte ich ja nur den ersten Teil des Artikels Zitieren, aber den Satz über die „Liberalen“ fand ich einfach zu schön ;-)





Neues & Schlechtes von der Weiterbildung…

10 04 2009

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Für die, die es noch nicht wissen, weil sie hier nicht so regelmässig mitlesen: Ich mache zur Zeit eine Weiterbildung zum Schiffkonstrukteur. Initiiert wurde das ganze von einer Firma, die letztes Jahr der Meinung war, sie hätte einen hohen bedarf an Konstrukteuren, weil die Wirtschaft ja Boomt… Nun ja, die Seeschifffahrt auf jeden fall. Ausschlaggebend für mich, diese Weiterbildung zu machen waren 2 Punkte:

Erstens hatte ich nach Jahren, in denen jeder Versuch, eine Weiterbildung oder Umschulung oder ähnliches zu bekommen, vom Arbeitsamt bzw. der ARGE abgeschmettert wurde (mit allen möglichen Gründen, gemeinsamer Tenor war aber immer „Haben sie eine Zusage, das eine Firma sie nach einer Fortbildung einstellen will, bekommen sie eine“), endlich die Möglichkeit, genau das zu bekommen – noch dazu ist die ARGE, bzw. meine Sachbearbeiterin zu mir gekommen, und fragte, ob ich eine Weiterbildung machen will(!),

und Zweitens dann, das die Firma, die Konstrukteure suchte, diese Ausbildung (auf einem bestimmten Schiffbauspezifischen Programm) Angestoßen hat und dann noch den Teilnehmern, sollten sie den Kurs bestehen, eine Einstellungszusage gegeben hatte.

Irgendwie zwei gute Gründe, genau diese Weiterbildung zu machen – dachte ich.

Der Chef der Firma war dann auch ein paar mal im Kurs und hat uns ein paar Infos gegeben – so soll zum Beispiel im Anschluss an die Theorie (die übrigens nächste Woche Freitag zu ende ist) ein Praktikum folgen – nach Möglichkeit auf einer Werft. Nun ja, wer nicht komplett Blind ist, weiß, wie es den Werften zur Zeit in Deutschland (und weltweit) geht, und das seid ziemlich genau beginn des Kurses die Weltwirtschaft heftigst den Bach runter geht, ist ja wohl auch bekannt. Auf jeden Fall war der Informationsfluss zwischen dem Chef und unserem Kurs die meiste Zeit doch eher (um es mal, für mich ganz untypisch, vorsichtig auszudrücken) gestört. So haben wir z.B. gestern(!) erst erfahren, das für die 14 Teilnehmer des Kurses mittlerweile 12 Praktikumsplätze vorhanden sind.

Das Praktikum soll in 12 Tagen anfangen. Die meisten Leute im Kurs sind Arbeitslos, das heißt auf das Geld vom Arbeitsamt oder ARGE angewiesen, und wir wissen immer noch nicht, wer wo hingeht für das Praktika. Das das nicht besonders geschickt ist, ist wohl klar, oder? Es kann Kiel, Stralsund, Emden oder sonst wo sein (es kann natürlich auch Hamburg sein)- dann brauchen wir eine Unterkunft, Fahrtkosten usw., DAS dem Arbeitsamt klarzumachen, wird nicht gerade ein vergnügen – ich weiß zum Beispiel nicht, wo ich das Geld dann hernehmen soll, das muss ich mir wohl leihen – so schnell, wie die ARGE immer ist.

Aber das ist ja noch nicht alles, oben im Titel steht das kleine Wörtchen „Schlechtes“ – und wir haben ja zumindest fast alle einen Praktikumsplatz.

Das, was wir dann ebenfalls Gestern erfahren haben, und was – nebenbei bemerkt – auch klar macht, warum der Informationsfluss zwischen Firma und Kurs nicht so wirklich in gang kam – ist, das die Firma, die uns eine Einstellungszusage gegeben hatte (und die die Tochterfirma einer anderen mit Schiffbau beschäftigten Firma ist), ist Pleite!

Das ist natürlich eine ganz tolle Neuigkeit.

Womit dann alle Pläne, die man (ich) für den Fall einer Einstellung gemacht hatte (auch für den Fall einer nur befristeten Einstellung, oder was es da alles für Möglichkeiten gibt gab) mal wieder komplett über den Haufen geschmissen wurden.

Was da gut ins Bild passt ist, das wir nächste Woche Freitag unsere letzte Klausur schreiben – unter diesen Umständen nicht wirklich ein geschickter Zeitpunkt – so rein Motivationsmässig. Aber ich habe mir vorgenommen, auch die Klausur noch gut abzuschließen (ich bin ja inzwischen eh als Streber Verschriehen ;-) ) und dann zu hoffen, das ich einen einigermaßen guten und vielleicht sogar spannenden Praktikumsplatz bekomme. Und mit ganz viel Glück kann man sich da ja dann so „gut“ präsentieren, das man vielleicht doch noch eine Chance erhält.

Ansonsten hatte ich vor ein paar Wochen schon mal bei meiner ARGE-Sachbearbeiterin telefonisch vorgefühlt (Hey, ganz doof bin ich ja nicht), ob eventuell nach der Weiterbildung die Möglichkeit besteht, vielleicht noch einen weiteren CAD-Kurs zur Vertiefung zu machen. Sie äußerte sich da ganz positiv – kann also sein, das ich dem deutschen Aus- und Fortbildungssystem (und damit natürlich auch der ARGE – leider) doch noch etwas länger erhalten bleibe.

Ein Job, und dazu das passende Kleingeld wären natürlich sehr viel besser…

Tja, nach den ganzen tollen Neuigkeiten, die wir gestern dann erfahren haben, passte es natürlich gut, das wir am Nachmittag zu einer Führung über und durch die Cap San Diego eingeladen waren – von unserem Ausbildungsinstitut. Das war dann tatsächlich etwas sehr feines. Unter anderen Umständen hätte ich jetzt einen Haufen Fotos gemacht und da mehr von erzählt, aber da ist mir gerade nicht so wirklich nach.
Schaut es euch selber an, es ist wirklich Interessant!

Nach der Cap San Diego ware ich dann noch mit ein paar Mitschülern im Portugiesenviertel auf ein Alster und ein Spanisches Omelett, das war auch noch sehr nett (und sehr lecker).

So, und jetzt werd ich also Ostern damit verbringen, meine Unterlagen für die Klausur durchzuschauen und, für die Personalvermittlung, die uns von dem Institut bzw. einer angeschlossenen Personalvermittlung angeboten worden ist, eine vernünftige Bewerbung schreiben.

Ach ja, das hatte ich noch nicht erzählt… unsere Kursleiterin kam , beim überbringen der Neuigkeiten, zusammen mit zwei Frauen von besagter Personalvermittlung. Nun, ich finde es ja sehr nett, das die sich kümmern wollen – was ich allerdings gar nicht abkann, wenn mich (bzw. den ganzen Kurs) jemand behandelt, als wäre ich ein Kleinkind! Aber auch egal – gehe ich also demnächst zur ARGE und versuche da auch noch einen Vermittlungsgutschein zu bekommen.

Übrigens – etwas, was mal wieder Typisch für dieses besch….ene System, das wir haben, ist…. als Arbeitsloser habe ich einen rechtlichen Anspruch auf diesen Vermittlungsgutschein, als Hartz4-Empfänger nicht! Aber als Hartz4ler bist du je eh nur noch der Abfall der Gesellschaft – da lohnt sich so etwas wie ein Vermittlungsgutschein gar nicht – und Arbeitsvermittlung ist (von einigen seltenen Ausnahmefällen abgesehen, die nur und ausschließlich von der Kompetent und dem Willen des Sachbearbeiters abhängen) gar nicht wirklich gewollt, wie man sieht.

Frohe Ostern!





Unschuldslämmchen & böse Russen…

6 04 2009

Ratzi Stikes Back: Eigentlich sind ja alle ganz fürchterlich unschuldig – besonders (ganz besonders sogar) wenn sie Mitglied der römisch-katholischen Kirche sind. Oder gar ihr Oberhaupt und damit Stellvertreter Gottes, oder so…

kathweb Nachrichten .:. Katholische Presseagentur Österreich: „Die ‘schwarze Legende’ über Pius XII. als Verbündeter des NS-Regimes wurde von den Kommunisten bereits kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs lanciert. Dies betont der Jesuit und Zeithistoriker P. Giovanni Sale in der neuesten Ausgabe der Jesuitenzeitschrift ‘La Civilta’ Cattolica’.

P. Sale zitiert einen Kommentar von ‘Radio Moskau’ zur Ansprache von Pius XII. vom 2. Juni 1945. In dieser Ansprache hatte der Pacelli-Papst den Gedanken an eine ‘Kollektivschuld’ der deutschen Bevölkerung zurückgewiesen. Der Jesuiten-Historiker verweist darauf, dass diese Äußerungen von sowjetischer Seite benutzt wurden, um Pius XII. in ein schiefes Licht zu stellen. Moskau sei es darum gegangen, für die zahlreichen Warnungen des Papstes vor dem Totalitarismus des Sowjetregimes ‘Rache zu nehmen’ und zugleich die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit von den Menschenrechtsverletzungen im eigenen Machtbereich abzulenken.

[...]

Nach Ansicht von P. Sale war dieser Kommentar ein Ausgangspunkt für die Kampagne gegen Pius XII. und den Vatikan. Alle Elemente der ‘schwarzen Legende’ über den bewusst zum Holocaust schweigenden Papst seien bereits enthalten. ‘Diese Motive wurden durch die damals noch sehr starke kommunistische Presse, aber auch durch gemäßigt linke Presseorgane in Europa verbreitet. Auch katholische Sozialaktivisten ließen sich durch diese Propaganda beeinflussen’, so P. Sale.

[...]

Der Einfluss der Kommunisten auf die Meinungsbildung der europäischen Intellektuellen sei groß gewesen, betont P. Sale. So sei das Klima entstanden, in dem Rolf Hochhuth sein Stück ‘Der Stellvertreter’ schreiben konnte, das 1963 Premiere hatte. Erst durch dieses Theaterstück habe Pius XII., der in der Nachkriegszeit noch ‘außerordentlich populär’ war, das Stigma des ‘schweigenden Papstes’ angesichts der NS-Greuel erhalten.

(Via Net News Global.)

Logische Konsequenz: Pius der sonsovielte wird Heilig gesprochen (wird er doch, oder etwa nicht?) und für die Russen wird eine extraheiße Ecke in der Hölle aufgemacht (Kann der Papst ja machen, ist immerhin der Stellvertreter – der hat ja schliesslich auch verfügt, das kleine Kinder nicht mehr in der Hölle braten müssen – warum auch immer sie das vorher mussten.). Sind schliesslich alles verkappte Kommunisten, Stalinisten – und überhaupt das Böse schlechterdings, die Russen.





Herr, wirf Hirn vom Himmel, BITTE!

6 04 2009

Es gibt so Sätze, da zieht es einem die Schuhe aus – da möchte man einen Knüppel nehmen, und dem Idioten, der diesen Satz gesagt hat, einfach nur aufs Maul hauen – Stundenlang!

Karl-Marx-Straße gegen die Freiheit: „Das ist der Zeitgeist: In Berlin lässt die taz ‘ihre’ Straße mithilfe der Genossen in Rudi-Dutschke-Straße umbenennen. Und die Stiftung der ‘einzigen liberalen Partei in Deutschland’, wie Guido Westerwelle nicht müde wird zu betonen, residiert in einer Straße*, die nach jenem ‘Denker’ benannt ist, dessen Ideologie zur Rechtfertigung der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte herangezogen wurde.

(Via opponent.de.)

Klar – Karl Marx war ein widerlicher Despot allerschlimmster Sorte! Und die fast 60 Millionen Toten des Zweiten Weltkrieges, des Nationalsozialismus und des Faschismus in Deutschland und Italien waren natürlich auch seine Schuld!

Und dieser bescheuerte, komplett Hirnlose Vollidiot schreibt auch noch, das er für die „Freiheit“ ist. Ich kann gar nicht so viel Essen, wie ich Kotzen möchte. Ach ja, Kommpromislos für die Freiheit ist er, dieser Mensch. Auf DIE Freiheit, die der Typ meint, kann ich getrost verzichten!

*Karl-Marx-Straße in Potsdam





Egal, Illegal, Scheissegal…

6 04 2009

Eigentlich reichen ein paar Sätze schon, um zu wissen, was die Deutsche Regierung und ihre Politiker von Arbeitslosen und Sozial Schwachen Menschen hält.

Demokratieabbau von oben: „Von fünf Millionen Arbeitslosen ist die Rede, manche gehen von wesentlich höheren Erwerbslosenzahlen aus. Und was macht die Bundesregierung? Sie leistet sich einen Streit um die Neuorganisation der Jobcenter. Das ist nur noch als soziale Verantwortungslosigkeit einzuordnen.

Statt die Jobcenter schleunigst für den kommenden Ansturm fit zu kriegen, will sie die längst überfällige Neuorganisation erst nach der Bundestagswahl in Angriff nehmen. Damit beweist die Regierung einmal mehr, dass sie sich für die Schwächsten in der Gesellschaft nicht verantwortlich fühlt. Deutlicher kann man es kaum sagen: Langzeitarbeitslose und ihre Angehörigen – darunter auch zwei Millionen Kinder und Jugendliche – sind für uns als Wahlvolk uninteressant. Sollen sie doch warten.

(Via Mein Politik-Blog.)

Ich hab es ja hier schon ein paar mal gesagt: dieser Staat ist einfach nur zum Kotzen!








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