Ich mag ja Musik – nein, falsch, ich Liebe Musik. Deshalb höre ich ja auch fast ständig Musik und lade mir auch sehr viel Musik aus dem Internet herunter. Zum größten Teil inzwischen sogenannte “Freie” oder CC-Musik. Also Musik von Künstlern, die ihre Werke als MP3 oder ähnliches kostenlos zur Verfügung stellen – oder gegen eine Spende.
Mittlerweile gibt es auch eine Menge “Netlabels”, die solche Künstler “sammeln” und deren Alben auf ihrer Seite zum Download anbieten. Finde ich soweit ja auch alles ganz wunderbar.
Was ich allerdings gar nicht verstehe ist, jemand, der sich selbst als Netlabel bezeichnet, bietet MP3 an die WEDER vernünftig getaggt sind (also so, das im bevorzugten MP3-Player mindestens der Titel, der Künstler und das Album angezeigt werden), das kein Albumcover angeboten wird, das kein begleitender Text (als reiner Text oder auch PDF-Datei) angeboten wird und das kein Link zu der Seite, wo man das Werk her hat, angeboten wird.
Ich bin der sehr bescheidenen Ansicht, das WENN ich mir schon das Label “Netlabel” überstülpe, soviel Zeit einfach sein MUSS.
Wer geht schon in den Platten (oder CD Laden) seines Vertrauens und kauft dort eine CD ohne Cover, ohne Titelangaben, ohne – irgendwas?
Soviel Zeit muss einfach sein, denke ich – ganz besonders, wenn man sich so einige Spezialisten unter den Netlabeln anschaut, die zwar nicht in der Lage sind, ihre MP3s wie oben beschrieben halbwegs vernünftig anzubieten – ABER einen #Flattr oder Paypal Button anbieten – damit man den Jungs und Mädels für ihre hingepfuschte Seite dann auch noch Geld bezahlt – anstatt den Künstlern.
Ich finde das ziemlich Ignorant. Zum einen dem Künstler gegenüber, der von einem Label erwarten kann, das dieses ihn so gut wie möglich verkauft bzw. anbietet – und zum anderen dem Konsumenten gegenüber, der von einem Label (ähnlich wie von einer großen Plattenfirma) erwarten kann, das er ein halbwegs komplettes Produkt erhält und nicht eine lieblos zusammengewürfelte Rohfassung.
Auch und gerade, weil es Kostenlose Musik ist – viele Netlabel/Künstler werben ja auch um Spenden, um sich und die Musik zu unterstützen. Also. Liebe Netlabels, ein bisschen Sorgfalt darf es schon sein, wenn ihr ernst genommen werden wollt.
Überraschung des Tages: meine 96-Jährige Oma wird Teppichverlegerin (naja, fast)
24 08 2010Neulich kam entweder meine Oma oder meine Mutter (ich weiß es nicht genau) auf die Idee, das Sammelsurium an Teppichen im Wohnzimmer meiner Oma etwas zu entflechten. Der große Teppich sollte bleiben, rundherum wollte meine Oma dann einen einheitlichen Teppich haben. Ich bin dann also mit Mama losgefahren und wir haben diese Quadratischen Teppichplatten gekauft. Dann haben wir mit einer Ecke und zwei wänden angefangen und den Teppich dort verlegt.
Den Rest sollte ich ( also wenn ich sage „wir verlegten“ meine ich natürlich „ich“, meine Mama ist ja auch nicht mehr die allerjüngste, und um es mit ihren Worten zu sagen: „dafür bist du schließlich mein Sohn, um das zu tun, was ich dir sage“. „Ja, Mama.“) dann etwas später verlegen, weil erst noch ein Elektriker kommt soll, der endlich, nach ca. 100 Jahren, die Stromleitungen neu verlegen soll. Meine Oma wohnt in der Wohnung schon seit über 60 Jahren, und ihre ist die einzige im Haus, die noch nicht Eimsbüttel-typisch mit vergoldeten Wasserhähnen in den Mietwucherhimmel gehievt wurde.
Die Teppichplatten liegen seitdem bei meiner Oma und warten darauf, von mir verlegt zu werden. Heute kam dann ein Anruf meiner Oma – zuerst nur, weil ich heute zu ihr fahren sollte um für sie einzukaufen, aber dann meinte sie, ich solle doch einen Schraubenzieher mitbringen, sie hätte „mal eben“ in der Küche die Platten verlegt und bekäme irgendein Teil, das am Boden festgeschraubt wäre, nicht ab.
Ähm.
Ok, ich bin NICHT vom Hocker gefallen (ich habe gar keinen Hocker), aber HÄTTE ich einen Hocker, ich wäre mit ziemlicher Sicherheit genau von dem besagten Hocker (den ich wie gesagt nicht habe) gefallen. Meine Oma, 96 Jahre jung, noch einigermassen gut zu Fuß unterwegs (mit einer dieser 4-Rädrigen Gehhilfen), verlegt in der Küche Teppich. Alleine. Und, das muss man noch dazu sagen, reißt alte Teppich- und Laminatstücke, die da waren, auch noch raus. Wahnsinn. Echt.
Ich war dann natürlich heute da, um mir das ganze anzuschauen (und natürlich auch, um ihr Wasser und andere schwere Sachen einzukaufen), so sieht das also aus jetzt:
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Hach, mein St. Pauli … geniale Fassadendeko in der Budapester, gegenüber vom #Millerntorstadion #Fcsp
8 08 2010Kommentare : Kommentar schreiben »
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6. August 1945, 08:45 Uhr. #Hiroshima
6 08 2010Kommentare : Kommentar schreiben »
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Bei Papiersuche ein ECHTES Highlight entdeckt! Abendblatt Beilage zur ersten Mondlandung von ’69
1 08 2010Kommentare : 1 Kommentar »
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