Was ja wirklich ätzend ist ist, wenn man in einer kneipe neben einem ziemlich widerwärtigen und ekelhaften Mann steht, der dann aber eine schöne Frau dabei hat, mit der er auch noch herum knutscht – während man selber schon seit Jahren von Frauen nicht mal mehr mit dem Arsch angeguckt wird
(
Kneipe …
26 08 2012Kommentare : 1 Kommentar »
Schlagwörter: Frust
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gebrochen …
23 06 2012… Herzschmerz – und dieses mal dann auch noch ein ganz besonders schmerzender.
… es ist schön, wenn man eine Frau kennenlernt, die zu (mindestens) 100% dem Bild eines „Lebenspartners“ entspricht, mit dem man gerne alt werden möchte. Wenn man viel zusammen unternimmt und immer mehr feststellt, man bewegt sich tatsächlich auf einer gemeinsamen Linie.
… wenn man dann feststellt, man liebt diese Frau wirklich innig und sie ist einem wichtiger als alles andere.
… und wenn man dann weiß, das diese Frau zwar mit einem gerne weggeht, aber alles andere irgendwie so fern ist wie ungefähr der Planet Jupiter, dann hat man ein Problem.
… ein großes.
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Schlagwörter: Herzschmerz, Privates
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Sonntagsdepression, die 1.365.738te …
22 01 2012Ich hasse Sonntage. Der Tag in der Woche, an dem man am meisten ins grübeln kommt … und dann noch über das eigene Leben, ganz toll.
Ich frag mich ja zum Beispiel gerade, warum ich ausschließlich Frauen kennenlerne, die mit mir reden wollen. NUR reden – für alles andere holen sie sich irgendeinen anderen glücklichen Deppen.
Wahrscheinlich liegt es einfach daran, das ich die Ausstrahlung einer Parkuhr habe, in die man nach belieben Geld reinwirft und sie dann zumüllen kann – zum kuscheln oder für sex ist so eine Parkuhr anscheinend denkbar ungeeignet.
Naja, Sonntagsdepriefragen halt, die einem den Tag versauen …
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unscharfe Dauerkarte
18 06 2011Die neue Dauerkarte ist ja mal wieder sehr ansprechend. Anscheinend wurde da (mal wieder) irgendein Designlehrling im ersten Lehrmonat angeheuert…

Viel schlimmer finde ich allerdings (immerhin, ich HABE eine Dauerkarte
), das meine Kamera sich mittlerweile konstant weigert, halbwegs scharfe Fotos zu schießen. Das ist echt ärgerlich
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Schlagwörter: FC St. Pauli, Kamera
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Bieneninvasion
6 05 2011Eben gerade nach hause gekommen – das Fenster bzw. die Tür war bei dem Wetter natürlich offen – und ein enorm lautes Summen gehört. Stellte sich dann raus, das der Baum direkt vor dem Haus (vielleicht 3-4m von mir entfernt), umlagert war von Bienen. Men Fotoapparat ist ja leider nicht so toll, aber ein paar Fotos hab ich von dieser Invasion dann doch hingekriegt:
Ich hab dann erstmal Panikartig die Tür zugemacht und dann festgestellt, das ich so ca. 20 von den Biestern bei mir im Zimmer hatte. Mittlerweile ist der Schwarm wieder verschwunden, die Tür ist auf – und die meisten Bienen, die es sich bei mir gemütlich gemacht hatten, sind zum Glück auch wieder verschwunden.
Und ich überlege jetzt, ob ich mir nicht doch mal ein Moskitonetz oder so etwas ähnliches anschaffen sollte
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Schlagwörter: Bienen
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“Linke – Gewalt – Krawalle: Die nächsten Konzerte hier”
18 04 2011Kommentare : Kommentar schreiben »
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Nach 2 Tagen Extremregen in Hamburg, zeitgleich zum abgesagten #hsv #fcsp Derby bei mir hinterm Haus:
6 02 2011Kommentare : Kommentar schreiben »
Schlagwörter: Derby, FC St. Pauli, HSV
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Kurz mal gesagt… Klimaergebnisse
20 12 2009Mal ehrlich, hat sich unser wandernder FDJ-Hosenanzug aus der Uckermark ihren kümmerlichen, bis vor kurzem eventuell noch vorhandenen Restverstand jetzt in Kopenhagen endgültig weggesoffen? Oder wie bitte soll man es verstehen, das sie nicht möchte, das man die “Klimaergebnisse” aus Kopenhagen “Schlechtredet“?

Merkel warnt vor Schlechtreden der Klimaergebnisse
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat davor gewarnt, die Ergebnisse des Weltklimagipfels von Kopenhagen schlechtzureden. Kopenhagen sei „ein erster Schritt hin zu einer neuen Weltklimaordnung, nicht mehr, aber auch nicht weniger“, sagte Merkel der „Bild am Sonntag“. Wer Kopenhagen jetzt nur schlechtrede, beteilige sich am Geschäft derer, die bremsen, statt voranzugehen. Zugleich verwies Merkel auf die besondere Verantwortung Deutschlands für den nächsten Schritt beim globalen Klimaschutz.
(via Focus.)
Ich meine, man kann doch nicht ernsthaft so genannte “Ergebnisse” schlecht reden, die gar nicht existieren? Das einzige, was nach 2 (zwei!) Jahren Vorbereitungszeit in Kopenhagen herausgekommen ist, ist eine Wischiwaschi-Erklärung – und die wurde noch nicht mal von irgendwem angenommen, sondern lediglich “zur Kenntnis genommen“.
Das ist kein Ergebnis, das ist ein Scheitern und absolutes Versagen unserer Politiker auf ganzer Linie! Da gibt es wirklich nichts mehr “Schlecht zureden”, das ist einfach nur ein Witz.
Ein extrem schlechter noch dazu!
(Bild: Klaus Stuttmann Karikaturen)
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Schlagwörter: Klimagipfel, Kopenhagen, Politik
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Gefangen in der Warteschleife.
19 11 2009
…
Irgendwie habe ich im Moment das Gefühl, ich befinde mich – mutiert zu ein paar elektronischen Signalen – in einer Anrufbeantworter-Warteschleife. Nichts geht, nichts passiert, ich sitze da und warte, das etwas, irgendetwas passiert.
Ein „bescheidenes“ Gefühl, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.
Auf meiner „zu Erledigen“-Liste (Todo heißt es ja wohl jetzt so schön auf Denglish) sind alle Firmen, die ich anschreiben könnte, mittlerweile abgehakt, die Anfrage für eine Weiter- bzw. Fortbildung ist – an mehrere Institute, die solche durchführen – raus, die schriftliche Bitte um Unterstützung durch die ARGE ist auch raus. Die mündliche Antwort auf meine Bitte ist ein „Ja“, aber wir leben hier in Deutschland – ohne ein Formular und ein Schreiben (nach Möglichkeit in 3-facher Ausfertigung) läuft hier gar nichts.
Meine Bewerbungen ins Ausland (in diverse Länder Europas) sind auch alle geschrieben – Ok, dass das länger dauert, ist schon klar – immerhin habe ich aus dem Ausland schon einige Antworten (Bestätigungen über den Eingang meiner Bewerbung) bekommen, etwas, wozu sich deutsche Firmen anscheinend zu schade sind. Aus deutschen Landen habe ich sage und schreibe NULL Antworten bekommen bis jetzt. Noch nicht einmal eine kurze Email, SMS oder einen Anruf, das meine Bewerbung eingegangen ist.
Ich könnte jetzt schon wieder jede Menge wüste Beschimpfungen vom Stapel lassen – aber dazu bin ich zu Müde. Nicht nur jetzt, wo ich dies schreibe, sondern irgendwie und überhaupt.
So ein Leben in der Warteschleife ist nicht so wirklich das wahre.
Dazu kommt dann noch, das mein Zeitgefühl, Empfinden – oder ganz allgemein mein Zeitrhythmus inzwischen mal wieder komplett durcheinander geraden ist. „Normale“ Menschen arbeiten tagsüber und schlafen nachts – je nachdem vielleicht so 5-7 Stunden. Ich gleiche mich da gerade Herrn Pauli, meinem Kater, an – Katzen schaffen es ja bekanntlich, am Tag immer mal wieder ein/zwei Stunden zu schlafen und dann mal wieder eine halbe Stunde wach zu sein.
So ähnlich geht es mir auch – nur das der Schlaf kein richtiger Schlaf mehr ist – eher so eine Art Wachkoma … erschreckend, oder? Und viel besser kann ich es auch nicht wirklich beschreiben.
Warteschleife halt.
…
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Schlagwörter: Privates, Schlaflos, Warteschleife
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Gott Mammon
19 11 2009Ein paar Gedanken, die mir kamen, als ich diesen Text bei F!XMBR gelesen habe:
Komisch. Früher habe ich Science Fiction Bücher gelesen, in denen lebte die Menschheit relativ glücklich in einer Zukunft, in der alle die gleichen Chancen hatten, alle mehr oder weniger zufrieden waren und auch das Wissen frei zugänglich war – für alle.
Oder Täusche ich mich da jetzt? Gab es solche Bücher gar nicht? Vielleicht war das ja jetzt nur ein verzweifelter Traum von mir – zumindest in meinem Bücherschrank gibt es nur Werke, die von einer merkwürdigen Gesellschaft erzählen, die dem, was in dem Text von Chris gezeichnet wird, sehr nahe kommt – oder besser gesagt, wohl dem Anfang einer in diesen Büchern geschilderten Zukunft sehr nahe kommt.
Wissen? Nur für die, die es sich leisten können. Werbung, Tagein, Tagaus – natürlich alle Produkte auch nur für den, der sie sich leisten kann – alle anderen werden mit diesem „schönen Schein“ in dem Glauben bestärkt, es gebe einen Weg nach „oben“, dahin, wo man sich all das dann auch leisten kann.
Der Geist in der (Buchdrucker)Maschine hat Gott getötet – einen Gott, der einem ein Paradies versprach, natürlich erst nach dem Tod. Während des Lebens (das hatte nur zweitrangige Bedeutung, wichtig war nur, was danach kam) hatte man diesem Gott zu huldigen – durch Arbeit für seine Priester und den eigenen „Herrn“.
Die Aufklärung begann damit, dass zum Ersten Mal der einfache Mensch – Bauer, Handwerker, Lohnarbeiter, Frauen (vor der Aufklärung und noch lange danach waren Frauen nicht viel mehr als Gebärmaschinen und sowieso „Schuldig“, dank der „Frohen Botschaft“ der Bibel) – billig an Wissen kam (nicht „Billiges“ Wissen, das was uns heute tagtäglich in diversen Zeitungen und Büchern geboten wird, „Billig“ im Sinne von „ich habe dieses „Echte“ Wissen günstig und ohne irgendwelche Zwänge erworben“), durch das per Maschine kopieren von Büchern, Flugblättern und Zeitungen.
Und jetzt? Gott ist immer noch tot, aber ein anderer Gott – Gott Mammon – wacht langsam auf und führt den Menschen zurück in das Dunkle Zeitalter, in dem es Wissen, beziehungsweise „Information“ nur noch für den gibt, der dafür bezahlt und vor allem auch bezahlen kann.
Wer etwas wissen will, der erreicht das nur, indem er den neuen Hohepriestern dieses Gottes Opfert … und alle Ungläubigen – die, die tatsächlich der Meinung sind, es gäbe ein „Recht“ auf freie Information – die werden diesem Gott ebenfalls geopfert – man wird sie Einsperren, Brandmarken und – wer weiß, es kommen dunkle Zeiten – vielleicht bald auch Foltern und Hinrichten.
So, wie es in anderen Ländern schon passiert.
Bildung, das ist der Weg zum Wissen – und Wissen, das ist Macht. Natürlich darf der einzelne kleine Mensch nicht zu viel Macht haben (und Macht bedeutet heute immer auch Geld, wo dann wieder unser neuer Gott ins Spiel kommt), deshalb wird zuerst die Bildung erschwert oder zur Billigen (dieses mal im abfälligen Sinne von „billig“ gemeint) Bildung degradiert – wie man heute unschwer an zum Beispiel dem Bachelor beim Studieren sehen kann – und das Wissen, das man sich selber beibringen könnte, unabhängig von Universitäten oder Professoren, das wird so Teuer gemacht, das es sich nur noch eine kleine Schicht derer, die ihrem Gott genug opfern, leisten kann.
Irgendwie sind die Zeiten der Aufklärung vorbei – vielleicht ja für immer. Jetzt geht es wieder darum, das der Mensch – wie ein Tier – Dumm „gehalten“ wird, damit er nur ja nichts gegen seine „Herren“ unternimmt – was er nicht weiß, das bekümmert ihn auch nicht. Die, welche davon Profitieren sind die, die auch die Wa(h)re Macht haben – nicht irgendwelche Politiker, die immer noch der Meinung sind, sie würden etwas gestalten, sondern diese Hohepriester des Geldes. Das sind die wahren Gewinner, alle anderen – Wir – sind nur eine stumpfe Masse, die man wie Kühe Melken kann und dann schließlich zur Schlachtbank führt.
Schöne neue Welt.
(Bild: The worship of Mammon, Evelyn de Morgan, Wikimedia Commons.)
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Schlagwörter: Gedanken, Geld, Gier, Macht, Mammon, Zukunft
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