Dein Freund und Helfer

14 12 2009

Welche speziellen Vorraussetzungen muss man eigentlich mitbringen, um bei der Hamburger Polizei eine ganz besonders gute Karriere hinzulegen? Ehemaliger Schulhofschläger? Rechte Gesinnung? Oder reicht es, wenn man mit einem Knüppel umgehen kann und nichts, aber auch gar nichts im Kopf hat?


“Dieser Polizei-Einsatz war empörend”:

[...] “Nicht nur der Familienvater ist empört über das Vorgehen der Polizei. ‘Ich war völlig entsetzt. Diese massive Bekämpfung der Demonstranten war schockierend’, sagt Astrid Juster (64), SPD-Bezirksabgeordnete aus Altona. Auch die 81-jährige Antje K. ist schockiert. ‘Ein älterer Mann wurde von Beamten geschubst, als er sich über das Vorgehen beschwerte’, so die Frau, die bei der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes tätig ist.” [...]

(Via Mopo.de)

Das die Polizei in Hamburg auf dem rechten Auge Blind ist, das ist ja nun wirklich nichts neues – interessieren würde mich mal, wie viele rechte Schläger inzwischen bei der Polizei eine Anstellung bekommen haben. Scheinen nicht wenige zu sein.





Auch wenns stürmt, stehen bleiben.

14 12 2009

Kann sich noch irgendwer an einen deutschen Politiker erinnern, der freiwillig zurückgetreten ist und eventuell (als kleines Schmanckerl sozusagen) seine Schuld an dem, was er verbrochen, zugegeben hat? Evtl. sogar für etwas zurückgetreten ist, was er gar nicht zu verantworten hatte?

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Ich meine gut, das wäre jetzt mal ein “Anständiges” Verhalten – aber das Wort scheint im Handbuch für den deutschen Politiker nicht so wirklich vorzukommen. Wenn tatsächlich alle Politiker, die irgend etwas verbrochen haben, zurücktreten würden, dann wäre der deutsche ReichsBundestag wahrscheinlich so entvölkert, wie man ihn bei den von Phoenix übertragenen Debatten im Fernsehen fast immer bewundern kann.

Aber das wird so schnell nicht passieren – der Echte Deutsche Politiker übt Nibelungentreue gegenüber sich selbst – nur verpflichtet den Lobbyisten, die ihn aushalten und der Partei, die ihm Posten verschafft.

Ein schönes Beispiel ist dieser, deutschem Adel entsprungene Verteidigungsminister, dessen durch Jahrhunderte lange Adels (In)zucht fast Komplett Hirnbefreiter Geist folgendes von sich gab (laut der WELT vom 13. Dezember):


Luftangriff in Kundus: Schneiderhan belastet Minister Guttenberg:

[...] “Er bestätigte ferner, dass Guttenberg bei der Feststellung der militärischen Angemessenheit am 6. November neben der Nato-Untersuchung auch die des Internationalen Roten Kreuzes vorliegen gehabt habe, aber keine weiteren Berichte.

Einen Rücktritt wegen der Kundus-Affäre hat Guttenberg ausgeschlossen. „Ich werde definitiv, auch wenn’s mal stürmt, stehen bleiben. So bin ich erzogen worden – und so will ich das auch handhaben‘, sagte der CSU-Politiker im Fernsehsender RTL.

Momentan seien zwar „die Schlagzeilen so, dass man sagen kann, es weht ein gewaltiger Sturm auch mal über den Guttenberg rüber‘. Doch sei er entschlossen, trotz aller Vorwürfe im Amt zu bleiben.

In der ARD-„Tagesschau‘ verwahrte sich Guttenberg zugleich gegen Vorwürfe der Opposition, er habe in der Kundus-Affäre die Unwahrheit gesagt. Er versicherte: „Ich bin bis zum 6. November weder korrekt noch umfassend informiert worden.‘”[...]

(Via WELT ONLINE)

Natürlich wird Herr Guttenberg (das von und zu und oben/unten – was auch immer – schenke ich mir, in Deutschland gibt es keine Adelstitel mehr) nicht zurücktreten, es gibt halt keine Politiker mehr, die auch nur noch eine Funken Anstand besitzen – und ausserdem stehen ja seine Parteikumpane alle hinter ihm, so habe ich es gerade erst im Radio gehört, wo ein anderer Politiker dieser Schwarz-Gelben Chaos Koalition zu unserem Verteidigungsminister befragt wurde.

Übrigens: wenn hinter mir ein deutscher Politiker stände, ich würde – vielleicht abgesehen von einer geladenen, entsicherten und auf meinen Rücken gerichteten Pump-Gun – von wirklich allem nur erdenklich schlechtem ausgehen.

Das sollte Herr Guttenberg vielleicht auch… ich bezweifle aber, das sich bei ihm noch genügend Gehirnzellen finden, die ihn darauf hinweisen.

(Bild: via Agenda 2013)




Ein Lied für die SPD: Marion Bach – Matschie Matschie

11 12 2009

Marion Bach (Die 3 von der Zankstelle) mit einem Loblied auf den Thüringer Matschie. Ihr wisst schon, der von der SPD, der in Thüringen den Wechsel wollte und jetzt mit der CDU zusammen Regiert. Wechsel a la SPD halt …





La Le Lu – Weihnachtsoratorium fuer gemischten Kammerchor in D-Dur

11 12 2009

Vorhin in Ottis Schlachthof gesehen – die Grandiosen La Le Lu. Passend zu Weihnachten. Viel Spass!





links for 2009-12-06

7 12 2009
  • Sehr interessantes Interview zum Grundeinkommen. Auf jeden fall lesen! –> "Wir haben eher ein Oberschichtenproblem als ein Unterschichtenproblem in Deutschland. Die Oberschicht ist nicht in der Lage, gesamtgesellschaftlich zu denken. Sie setzt ihre intellektuellen Fähigkeiten und finanziellen Möglichkeiten nicht so ein, dass sie dem Ganzen gerecht wird."




links for 2009-11-29

30 11 2009
  • Willkommen beim Zensierten Deutschen Fernsehen: –> "Demnächst wird man beim ZDF dann wohl eher vom „Zensierten Deutschen Fernsehen“ sprechen können. Oder einfach direkt von CDU.TV. Meine Tipps für die Zukunft des ZDF: „heute“ wird ersetzt durch „BILD-TV-News“, „Neues aus der Anstalt“ durch den „Der Pofalla der Woche“."
  • Viel mehr muss man zu dieser Abstimmung in der Schweiz nicht sagen: –> "Es ist traurig aber heute ist einer dieser seltenen Abstimmungen wo ich deklarieren muss: Heute bin ich kein Demokrat in der Schweiz. Oder um es etwas weniger prosaisch mit den Worten von Max Liebermann zu sagen, der die Siegesmärsche der Nazis kommentierte: Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte."




Hamburg im Regen … der HVV und die Ampeln

24 11 2009

Man könnte es so sagen, als Fußgänger in Hamburg ist man ziemlich am Ärmel. Eigentlich war (und bin) ich ja der Meinung, in einer Großstadt wie Hamburg gibt es wenig wirklich Überflüssigeres wie Autos, aber manchmal nervt das Dasein als Fußgänger oder (noch schlimmer) Fahrradfahrer einfach!

Ich war heute mal wieder ein bisschen unterwegs in Hamburg, besuche machen, das „Reale Leben“ geniessen – was bei diesem Wetter nicht wirklich ein genialer Spass ist. Was aber wirklich, wirklich nervt, das sind zwei Sachen (heute mal, an anderen Tagen können es durchaus noch mehr werden):

1. Die unglaublich Dämliche Ampelschaltung in Hamburg, die sich nur ein seit ungefähr 50 Jahren in einem Minimalkabuff irgendwo im 5ten Keller unter dem Rathauses eingesperrter, überbezahlter und unintelligenter Beamter hat einfallen lassen können. Man kommt da z.B. Am Wandsbeker Markt an eine Riesenkreuzung, an jeder Ampel sind diese Sensortasten, mit denen man seinen Wunsch nach Grün bekannt geben kann. Wieso eigentlich? Die Ampelschaltung für Autos funktioniert wie jede verdammte andere Ampel in dieser Republik auch, nur: Wenn ich nicht drücke, dann wird es einfach nicht Grün! Dann kann ich, obwohl die Autos Rot haben, entweder auf die nächste Grünphase warten oder, was natürlich böse, Böse, Böse ist, einfach bei Rot rüber gehen.

Dasselbe passiert übrigens auch, wenn ich ganz kurz bevor die Ampel umspringt (umspringen sollte) ankomme und den Knopf bzw. Sensor drücke. Dann ist es nämlich zu spät (vielleicht 10 Sekunden oder so) und die Ampel springt auch nicht um. Das ist einfach nur ein total dämliches verhalten für eine Ampel – und unglaublich unnütz!

Besonders übrigens dann, wenn man bei typischen Hamburger Wetter in der Stadt unterwegs ist.

2. Die HVV-Busse. Ich komme von meinem Schwesterherz, stehe an der Bushaltestelle und warte auf den Bus, der in genau 2 Minuten kommen soll. Was er natürlich (wir sind hier in Hamburg) nicht tut. Statt dessen (wie oben schon erwähnt, bei allerfeinstem Hamburger Wetter – also Niesel, Schauer, Regen – ALLES – Hauptsache Nass) kommen im laufe der nächsten 10 Minuten 3 (Drei!) leere Busse, auf dem Weg zum Abendbrot, in den Urlaub oder was-weiß-ich wohin. Dann kommt endlich der reguläre Bus in Richtung Wandsbeker Markt, der natürlich (das muss ich jetzt nicht extra erwähnen, oder?) Knüppeldicke voll ist.

Voll übrigens, ich wollte es jetzt auch mal kurz erwähnen, mit fast ausschließlich mit Telekom-Verträgen ausgestatteten Handybesitzern. Gibt es eigentlich keine Handys mehr mit Vibrationsalarm? Oder ist es gerade so unglaublich „Hipp“, einen Vertrag bei denen zu haben und das auch, dank der Lautstärke, jedem ansonsten absolut Schwerhörigen mitzuteilen?

Manchmal ist das Leben als Fußgänger in Hamburg echt voll Moppelkotze …





links for 2009-11-22

23 11 2009
  • Der LOCUS trägt seinen Namen zu recht – das ist mal wieder ganz tief ins Klo gegriffen… –> Der Vorsitzende der Linkspartei, Oskar Lafontaine, ist Opfer eines umfangreichen Späh-Angriffs auf seine Person geworden. Nach Recherchen des Nachrichtenmagazins FOCUS waren diverse Privatdetektive auf den Spitzenpolitiker angesetzt. In die großangelegte Operation vor knapp zwei Jahren waren demnach insgesamt vier Detekteien eingebunden, und zwar über einen Zeitraum von mehreren Wochen.
  • Kann mich bitte mal jemand zurück halten, damit ich diesem Arschloch Nonnenmacher nicht in die Eier trete? –> Und nochmals: Die Bank hat den Steuerzahler bisher nichts gekostet, und wir werden alles tun, dass es so bleibt.
  • Schöne Aussichten! –> Science-Fiction-Fans wissen es seit einem halben Jahrhundert: Die Stadt der Zukunft wird aus einem geschützten Luxusraum der Superreichen und einem endlos wuchernden Slum bestehen. Unsere Städte folgen nämlich einerseits der Logik des Kapitals und andrerseits der Logik des Todestriebs. An vielen Stellen sehen sie aus, als sei ihnen bereits das Bewohntwerden zum Gräuel geworden, als wären Menschen für sie nur ein eigentümlicher Parasitenbefall. Die gültigste Metapher für den Restmenschen in den zu Tode sanierten und gleichzeitig zu Tode verkommenen Städten ist der Untote, ist der Zombie.




Gefangen in der Warteschleife.

19 11 2009

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Irgendwie habe ich im Moment das Gefühl, ich befinde mich – mutiert zu ein paar elektronischen Signalen – in einer Anrufbeantworter-Warteschleife. Nichts geht, nichts passiert, ich sitze da und warte, das etwas, irgendetwas passiert.

Ein „bescheidenes“ Gefühl, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.

Auf meiner „zu Erledigen“-Liste (Todo heißt es ja wohl jetzt so schön auf Denglish) sind alle Firmen, die ich anschreiben könnte, mittlerweile abgehakt, die Anfrage für eine Weiter- bzw. Fortbildung ist – an mehrere Institute, die solche durchführen – raus, die schriftliche Bitte um Unterstützung durch die ARGE ist auch raus. Die mündliche Antwort auf meine Bitte ist ein „Ja“, aber wir leben hier in Deutschland – ohne ein Formular und ein Schreiben (nach Möglichkeit in 3-facher Ausfertigung) läuft hier gar nichts.

Meine Bewerbungen ins Ausland (in diverse Länder Europas) sind auch alle geschrieben – Ok, dass das länger dauert, ist schon klar – immerhin habe ich aus dem Ausland schon einige Antworten (Bestätigungen über den Eingang meiner Bewerbung) bekommen, etwas, wozu sich deutsche Firmen anscheinend zu schade sind. Aus deutschen Landen habe ich sage und schreibe NULL Antworten bekommen bis jetzt. Noch nicht einmal eine kurze Email, SMS oder einen Anruf, das meine Bewerbung eingegangen ist.
Ich könnte jetzt schon wieder jede Menge wüste Beschimpfungen vom Stapel lassen – aber dazu bin ich zu Müde. Nicht nur jetzt, wo ich dies schreibe, sondern irgendwie und überhaupt.

So ein Leben in der Warteschleife ist nicht so wirklich das wahre.
Dazu kommt dann noch, das mein Zeitgefühl, Empfinden – oder ganz allgemein mein Zeitrhythmus inzwischen mal wieder komplett durcheinander geraden ist. „Normale“ Menschen arbeiten tagsüber und schlafen nachts – je nachdem vielleicht so 5-7 Stunden. Ich gleiche mich da gerade Herrn Pauli, meinem Kater, an – Katzen schaffen es ja bekanntlich, am Tag immer mal wieder ein/zwei Stunden zu schlafen und dann mal wieder eine halbe Stunde wach zu sein.

So ähnlich geht es mir auch – nur das der Schlaf kein richtiger Schlaf mehr ist – eher so eine Art Wachkoma … erschreckend, oder? Und viel besser kann ich es auch nicht wirklich beschreiben.

Warteschleife halt.





Gott Mammon

19 11 2009

Ein paar Gedanken, die mir kamen, als ich diesen Text bei F!XMBR gelesen habe:

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Komisch. Früher habe ich Science Fiction Bücher gelesen, in denen lebte die Menschheit relativ glücklich in einer Zukunft, in der alle die gleichen Chancen hatten, alle mehr oder weniger zufrieden waren und auch das Wissen frei zugänglich war – für alle.

Oder Täusche ich mich da jetzt? Gab es solche Bücher gar nicht? Vielleicht war das ja jetzt nur ein verzweifelter Traum von mir – zumindest in meinem Bücherschrank gibt es nur Werke, die von einer merkwürdigen Gesellschaft erzählen, die dem, was in dem Text von Chris gezeichnet wird, sehr nahe kommt – oder besser gesagt, wohl dem Anfang einer in diesen Büchern geschilderten Zukunft sehr nahe kommt.

Wissen? Nur für die, die es sich leisten können. Werbung, Tagein, Tagaus – natürlich alle Produkte auch nur für den, der sie sich leisten kann – alle anderen werden mit diesem „schönen Schein“ in dem Glauben bestärkt, es gebe einen Weg nach „oben“, dahin, wo man sich all das dann auch leisten kann.

Der Geist in der (Buchdrucker)Maschine hat Gott getötet – einen Gott, der einem ein Paradies versprach, natürlich erst nach dem Tod. Während des Lebens (das hatte nur zweitrangige Bedeutung, wichtig war nur, was danach kam) hatte man diesem Gott zu huldigen – durch Arbeit für seine Priester und den eigenen „Herrn“.

Die Aufklärung begann damit, dass zum Ersten Mal der einfache Mensch – Bauer, Handwerker, Lohnarbeiter, Frauen (vor der Aufklärung und noch lange danach waren Frauen nicht viel mehr als Gebärmaschinen und sowieso „Schuldig“, dank der „Frohen Botschaft“ der Bibel) – billig an Wissen kam (nicht „Billiges“ Wissen, das was uns heute tagtäglich in diversen Zeitungen und Büchern geboten wird, „Billig“ im Sinne von „ich habe dieses „Echte“ Wissen günstig und ohne irgendwelche Zwänge erworben“), durch das per Maschine kopieren von Büchern, Flugblättern und Zeitungen.

Und jetzt? Gott ist immer noch tot, aber ein anderer Gott – Gott Mammon – wacht langsam auf und führt den Menschen zurück in das Dunkle Zeitalter, in dem es Wissen, beziehungsweise „Information“ nur noch für den gibt, der dafür bezahlt und vor allem auch bezahlen kann.
Wer etwas wissen will, der erreicht das nur, indem er den neuen Hohepriestern dieses Gottes Opfert … und alle Ungläubigen – die, die tatsächlich der Meinung sind, es gäbe ein „Recht“ auf freie Information – die werden diesem Gott ebenfalls geopfert – man wird sie Einsperren, Brandmarken und – wer weiß, es kommen dunkle Zeiten – vielleicht bald auch Foltern und Hinrichten.

So, wie es in anderen Ländern schon passiert.

Bildung, das ist der Weg zum Wissen – und Wissen, das ist Macht. Natürlich darf der einzelne kleine Mensch nicht zu viel Macht haben (und Macht bedeutet heute immer auch Geld, wo dann wieder unser neuer Gott ins Spiel kommt), deshalb wird zuerst die Bildung erschwert oder zur Billigen (dieses mal im abfälligen Sinne von „billig“ gemeint) Bildung degradiert – wie man heute unschwer an zum Beispiel dem Bachelor beim Studieren sehen kann – und das Wissen, das man sich selber beibringen könnte, unabhängig von Universitäten oder Professoren, das wird so Teuer gemacht, das es sich nur noch eine kleine Schicht derer, die ihrem Gott genug opfern, leisten kann.

Irgendwie sind die Zeiten der Aufklärung vorbei – vielleicht ja für immer. Jetzt geht es wieder darum, das der Mensch – wie ein Tier – Dumm „gehalten“ wird, damit er nur ja nichts gegen seine „Herren“ unternimmt – was er nicht weiß, das bekümmert ihn auch nicht. Die, welche davon Profitieren sind die, die auch die Wa(h)re Macht haben – nicht irgendwelche Politiker, die immer noch der Meinung sind, sie würden etwas gestalten, sondern diese Hohepriester des Geldes. Das sind die wahren Gewinner, alle anderen – Wir – sind nur eine stumpfe Masse, die man wie Kühe Melken kann und dann schließlich zur Schlachtbank führt.

Schöne neue Welt.

(Bild: The worship of Mammon, Evelyn de Morgan, Wikimedia Commons.)