Man kann schon eine gewisse Art von Panikattacke bekommen, wenn man morgens aus dem Schlaf dämmert und einen ziemlich heftigen Druck auf der Brust spürt. Hat jetzt das letzte Stündlein geschlagen oder so? Das ist dann die Frage, die einem (ab einem gewissen Alter) wohl sofort in den Kopf schiesst. In diesem Fall war es dann aber Herr Pauli, der es sich – wie öfters – morgens auf meiner Brust bequem gemacht hatte, vor sich hin schnurrte und ab und an mit sehr sanften Tazenhieben in mein Gesicht zu verstehen gab, das es Zeit wäre, eine Dose zu öffnen. Nun ja, das kenne ich ja schon, also viel die morgendliche Panikattacke dementsprechend eher “gemütlich” aus. Man gewöhnt sich ja an alles.
Wenn man dann allerdings einen sehr, sehr, SEHR neugierigen Kater hat, und dazu plötzlich aus der Ecke hinter den Pflanzen am Fenster ein enorm lautes Brummen kommt, und der Kater dann in der Art eines Senkrechtstarters das Bett verlässt, dann ist man Wach. Hellwach!
Da ich eine gewisse Neugierde auch mein eigen nenne, bin ich meinem Kater gleich hinterher gestiefelt um zu schauen, was zur Hölle da los ist.
Hubschrauberalarm!
Oder eine Art Libelle, die – warum auch immer – sich in meine Wohnung getraut hatte, um dort dann ihre letzten Runden zu drehen. Das Viech war übrigens (bevor es dann irgendwann in Herrn Paulis Magen verschwand) fast 10 cm lang, nicht schlecht! Und sieht Hübsch aus, das Tier, bzw. sah hübsch aus….
Danach habe ich dann noch festgestellt, das eine meiner Balkonpflanzen inzwischen dabei ist, eine innige Beziehung mit dem Baugerüst vor dem Fenster einzugehen:
Undankbares Volk, sag ich da nur! Vielleicht sollte ich der Pflanze mal einen Stock spendieren, sonstz könnte es, wenn das Gerüst wieder abgebaut wird, ein böses Erwachen für das Pflänzchen geben.










