CSU-Politiker belügen ihre Wähler!

26 09 2008

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So oder so ähnlich könnte ich mir heute, in BLÖD-Zeitungs-typischen Riesigen Lettern, die Bundesweite Schlagzeile auf der ersten Seite in Springers Fischeinwickelpapier vorstellen. Zumindest, wenn man sich anschaut, was da gestern im Deutschen Bundestag passiert ist:

Die CSU hat trotz ihres Wunsches nach Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale einen entsprechenden Antrag der Linken im Bundestag abgelehnt. Die CSU rechtfertigte das damit, der Fraktion Die Linke gehe es um ein „durchsichtiges taktisches Manöver“.

Ich habe zwar nicht nachgeschaut, werde das auch nicht tun, aber wenn ich nachher unterwegs bin, wird mir bestimmt die erste Seite der BLÖD-Zeitung irgendwo auffallen. Und mit ziemlicher Sicherheit wird diese Schlagzeile da nicht stehen.

Die Linke hatte in der Debatte im Bundestag die CSU ohne Erfolg aufgefordert, ihrem Antrag zuzustimmen, da sie im bayerischen Wahlkampf ebenfalls für die Wiedereinführung werbe. „Stimmen Sie unserem Antrag zu, dann kann man Sie wieder ernst nehmen„, appellierte der Linken-Abgeordnete Klaus Ernst an die Christsozialen.

Da muss der Linke Ernst aber einen schlechten Tag gehabt haben. Die CSU kann man einfach nicht ernst nehmen.

Aber das konnte man ja noch nie.

(Zitate: tagesschau.de.)

(Bild: Von mir verunstaltetes Smashy-The-Alien Icon.)





Volksschädlinge & Terroristen

7 09 2008

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Im Moment drehen sie ja gerade alle ziemlich am Rad. Erst startet die BLÖDzeitung, das Fischeinwickelpapier aus dem Hause Springer, eine extreme Hasskampanie gegen 10% der Bürger dieses Landes, und dann veröffentlichen zwei Schwachköpfe aus der Chemnitzer Uni noch eine „Wissenschaftliche“ Studie, in der diese 10% praktisch zum Sterben auf Raten verurteilt werden. Irgendwie ist das alles schon schlimm genug, aber jetzt kommt der LOCUS – anscheinend in dem Bemühen, das Niveau der BLÖDzeitung noch weiter nach unten zu korrigieren – mit einer noch tolleren Geschichte, die ich gerade hier in den Kommentaren gefunden habe:

Terrorgruppe plante mit Hartz-IV-Bezügen

Der mutmaßliche Rädelsführer der Sauerländer Terrorgruppe hat die Vorbereitung der geplanten Bombenanschläge offenbar auch mit Sozialleistungen finanziert.

Also diese Sauerländer „Terroristen„, das waren doch die, die mit Frisörzubehör und Haarbleichmitteln angeblich einen Bombenanschlag machen wollten… egal, auf jeden Fall:

Nach Informationen von FOCUS schätzt das Bundeskriminalamt (BKA), dass der mit zwei Komplizen angeklagte Fritz Gelowicz 650 Euro pro Monat für die Attentate beisteuern konnte. Nach seiner Rückkehr aus einem Terrorlager im Oktober 2006 soll sich der 29-Jährige bei der Agentur für Arbeit in Ulm und bei der Stadtverwaltung Wohn- und Arbeitslosengeld erschlichen haben.

Spätestens von Februar 2007 an kassierte er laut BKA in der Firma seines Vaters zusätzlich 1100 Euro pro Monat für Schwarzarbeit. Zudem verschwieg Gelowicz, dass der Lohn seiner Frau mehr als 1300 Euro betrug. Die Justiz ermittelt gegen ihn nun auch wegen Sozialhilfebetruges und Steuerhinterziehung.

[...]

(Zitate: FLocus.)

Das kommt natürlich jetzt genau richtig, mitsamt dieser Studie. Denn eins ist natürlich jetzt klar, Arbeitslose Sozialschmarotzer kriegen viel zu viel Geld, arbeiten sowieso alle noch zusätzlich Schwarz, und, was das wichtigste ist, sie sind alle Unterstützer von Terroristen!

Ich frage mich ja wie lange es noch dauert, bis der erste unserer Politiker das Wort „Volksschädling“ in den Mund nimmt. Natürlich nicht genau dieses – wenn er noch mehr als eine Gehirnzelle im Kopf hat (was ich allmählich bezweifle) – aber so etwas ähnliches. Vielleicht reicht ja auch schon „Asozial„. Und dann kriegt jeder Hartz IV-Empfänger noch einen Gelben Stern Schwarzes Dreieck angeklebt und alle, die von dem Bisschen Geld, was ihnen dann noch angeboten wird, nicht leben können, werden Konzentriert. In Turnhallen oder Lagern. Da kann man sie dann gut unter Beobachtung halten. Tätowierte Nummern brauchen wir ja heutzutage nicht mehr, seit neuestem hat ja jeder Bürger dieses Landes sowieso eine Lebenslange Nummer.

Wer das hier liest könnte jetzt natürlich sagen, ich übertreibe, aber sorry. Wenn ich mir z. B. diesen Kommentar von „Hans“ im FOCUS dazu anschaue:

Hans (06.09.2008 16:18)

Typisch

Natürlich sind Hartz-IV Empfänger nicht automatisch Terroristen. Sehr viele arbeiten aber schwarz und betrügen den Steuerzahler. Dagegen muss vorgegangen werden, denn der dadurch entstandene Schaden ist größer, als ihn diese Möchtegernterroristen jemals anrichten könnten. In D wird auch mit zweierlei Maß gemessen. Bei Steuerhinterziehern wendet man Stasimethoden an, Sozialbetrüger lässt man laufen

dann weiss ich nur eins: Diese ganze miese Meinungsmache von Springer, FOCUS usw., sie wirkt! Wer mal so wirklich richtig schlecht drauf kommen will, der sollte spasseshalber in den Kommentaren bei der WELT (Springers anderem Klopapier) schmöckern – wem da nicht schlecht wird, dem ist einfach nicht mehr zu helfen!

Ich denke mal, es ist vielleicht eine gar nicht so schlechte Idee, einen gepackten Koffer zuhause stehen zu haben und sich so langsam mal Gedanken über eine Auswanderung zu machen… dieses Land geht gerade in ganz grossen Schritten rückwärts – ungefähr 70 Jahre.

(Bild: Bildschirmfoto plus kleinen Korrekturen für den Wahrheitsgehalt.)





Kurz mal gesacht… (15)

4 07 2008

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Gerade bei der medienlese gelesen, das Springer auf Apple Computer umstellt. Lustig finde ich ist ja ein Teil der Begründung:

1. Apple ist für kreative Prozesse am besten

Ok, Springers Klopapiere Blätter sind ja dafür bekannt, das sie es mit der Wahrheit nicht so ganz genau nehmen, aber das dann als „kreativ“ zu bezeichnen, finde ich doch ein bisschen unverschämt…

Na ja, Apple wirds wohl freuen.

(Bild: Ich & Ähm.)





Zeitungskioskschlagzeilen

25 06 2008

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Ich war grad kurz einkaufen und da sind mir die Schlagzeilen der in Hamburg erhältlichen grossen Tageszeitungen über den weg gelaufen… Springers Blöd-Zeitung wirbt damit, das Poldi ganz Superneue Tortricks drauf hat (heute Abend wissen wir mehr…) und mit irgend einem Poster (sorry, ich hab nicht nachgeschaut), bei der Mopo durfte wohl heute mal der Praktikant an die erste Seite, denn die Titelt, das Reiche länger Leben als Arme! NEIN! Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen! Das ist eine ungefähr so sensationelle Neuigkeit, wie wenn da heute stehen würde, das die Titanic gesunken ist…. Apropos Titanic – Springers Abendblatt wirbt mit irgendeinem Schiff (ich hab auch da nicht näher hingeschaut) für Peter Tamm seine Sammlung von Gegenständen, auf die man Hakenkreuze malen kann. Gesehen hab ich dann noch Hürriyet (grad keine Lust nachzuschauen, schreibt die sich so?) mit irgendeiner Schlagzeile, die ich nicht verstehe und jede menge bunte Regenbogenblätter….

Das war es übrigens auch schon an Zeitungen… ich sag es mal in meiner gewohnt sachlichen, zurückhaltenden Art, in der ich hier in meinem Blog schreibe: Hamburg, Weltstadt? Medienstadt? Wenn es nicht so Traurig wäre, müsste man sich schütteln vor lachen….

(Bild: DryIcons.)

Nachtrag: Ha! Gerade hab ich beim Niggemeier die „Tor-Tricks“ von Poldi gefunden, man kann sich also das lesen der Blöd-Zeitung sparen. Ich sag nur: Sen.Satz.Ionell, diese Tricks! ;-)





Pöbeleien…

6 06 2008

bombe.pngAb und an Pöbel ich ja hier gerne mal über Springers Schmutzblätter rum, aber so schön hab ich es dann doch noch nicht gesagt:

Friede, STIRB!:

Und damit meine ich sicherlich nicht die Abwesenheit von Krieg.

Friede Springer, fall’ endlich tot um. Und wenn du schon dabei bist, nimm Diekschwanz und den anderen Springerpimmel und meinetwegen auch eure behinderten Werber und geistig zurückgebliebenen Aus-Spaß-Leser mit ins hässliche Grab. Wir reißen eure Häuser ab und reden nicht mehr über die Zeit, in der ihr Journalismus zur Farce gemacht habt, okay? Die Bombe damals war ja schon ein netter Versuch, nur leider viel zu klein.

Dann hat Polen vielleicht endlich Ruhe.

(Quelle: DavidLuther.com.)

Kann ich nur Unterschreiben! Und nicht nur Polen hätte dann vielleicht endlich Ruhe….





Mein ganz Persönliches Arschloch des Monats: Edgar Dahl

5 06 2008

Arschloch.pngNicht das man zu Springers Schmutzblättern noch irgendein Wort verlieren müsste, aber da gibt es Leute, die sollte man einfach nur Nackt und Schwarz angemalt in eine Horde randalierender Neonazis jagen!

Schöner leben mit Hartz IV:

„Seit vier Wochen sitze ich nun jeden Vormittag in meinem Lieblingscafé und genieße die Frühlingssonne. Während ich einen Schluck von meinem Latte macchiato und einen Zug aus meiner Gauloise Blondes nehme, sage ich leise zu mir: Ist das Leben nicht wunderschön? Dann lehne ich mich genüsslich zurück und blättere entspannt durch Julia Friedrichs’ Bestseller „Gestatten: Elite‘. Die Geschichten über Leute, die wöchentlich etwa 70 Stunden arbeiten, sind so fesselnd, dass ich für den Lärm der überfüllten Fußgängerzone vollkommen taub bin. Das Einzige, was mir überhaupt Sorgen bereiten könnte, ist die bange Frage, welches Buch ich wohl morgen mit ins Café nehmen sollte.

Ja, ich führe schon ein beneidenswertes Leben. Wie ich das angestellt habe? Ganz einfach: Ich bin arbeitslos geworden!“

[...]

Was ich machen werde, wenn ich meinen Anspruch auf Arbeitslosengelld I verliere? Hartz IV beziehen natürlich! Sicher, Kurt Beck wird mich dann dem „Prekariat“ zurechnen. Doch was sollte es mich kümmern, was der SPD-Chef mit der Bierwirtsphysiognomie über mich denkt? Wahrscheinlich werde ich die Zeit, in der ich Arbeitslosengeld II beziehe, dazu nutzen, mich zu habilitieren. Wer weiß, vielleicht werde ich noch verbeamtet. Und wenn nicht, kann ich schließlich immer noch Becks weisem Rat folgen: „Wenn Sie sich waschen und rasieren, haben Sie in drei Wochen einen Job.“

[...]

(Via WELT DEBATTE.)