… der Aufkleber eines Tages an der Bushaltestelle – von irgendwelchen Kackbraunen Jungnazis, auf dem “wir lassen uns nicht kriminalisieren” stand. Ach? Ausländer und alles, was denen nicht in ihr beschissenes Arier-Weltbild passt zu verprügeln und krankenhausreif zu schlagen (oder zu töten), das ist also nicht kriminell? Naja, in Kiel scheinen ja auch eine menge von diesem Kackbraunen Pack herum zulaufen.
… dazu passt dann am Abend vorher dieser Spinner, der mit voll aufgerissener Musikanlage im Auto auf den Hof neben der Pension hier gefahren kam – mit den Böhsen Onkelz im Player und nachts um 1 oder so. Über Musikgeschmack kann man ja bekanntlich streiten oder nicht, meine erste Begegnung mit den b.o. war durch einen ehemaligen Arbeitskollegen, der mir ganz begeistert irgendein Lied von denen vorspielte, in dem es um Türken ging, und das die doch alle raus sollten, oder so. An meiner Meinung über diese band hat sich seither nicht wirklich viel geändert. Die Musik ist schlechter Hardrock (und ich mag Hardrock, BTW) und der Sänger mit seinem Vorpubertären ständigen gejammer nervt einfach nur.
… ein netter Abend im Stattcafé im Rathaus. Da gab es Jazz vom feinsten – mit Vera von Irgendwo (den Namen habe ich vergessen) am Klavier und noch 3 Typen, die so richtig schönen Bluesigen Jazz zum besten gaben. Das passiert da mit unterschiedlichen Bands alle zwei Wochen – für Umsonst. Ausserdem habe ich da dann noch ein nettes Mädel – eine Lehrerin aus Hamburg, die in Kiel arbeitet – kennen gelernt. Noch ein Grund, da öfters mal hinzugehen
… der Busfahrer neulich, der seine Busfahrerlaubnis oder Ausbildung, je nachdem, wohl am Nürburgring gemacht hat – ein solches geheize mit einem Gelenkbus hab ich bisher noch nicht erlebt, weder in Hamburg noch sonstwo. Inklusive dreier fast Vollbremsungen mit schreienden und Pöbelnden Businsassen – was den Busfahrer aber nicht weiter zu tangieren schien.
… die 5 oder 6 Besoffenen Kids auf einer dieser Landungsbrücken an der Kieler Förde, in der nähe eines Kreuzfahrtschiffes, die lauthals über die Förde grölten “H.S.V.” und “Scheiß St. Pauli”. Naja, wenn man sonst nichts zu tun hat …
… die Holtenauer Straße. Irgendwie soll das eine Einkaufsstraße mit “Flair” sein, aber von längeren Öffnungszeiten haben die anscheinend auch noch nichts gehört. Auf jeden Fall ist so ca. Gegen 18 Uhr fast überall Schicht im Schacht – natürlich mit Ausnahme von ein paar Cafés, die haben dann tatsächlich mal bis 19 Uhr oder so auf. Ab 20 Uhr habe ich abgesehen von 2 Kneipen weiter ausserhalb und dem Schweinske nicht wirklich irgendwas gesehen, was noch auf hat. Tja, Provinz halt
… der Flughafen. Kiel hat einen, jawohl! Keinen besonders großen, aber immerhin – als Landeshauptstadt muss man wohl einen haben, und sei es auch nur, damit der besoffene und in diesem zustand ständig “Stolz” auf sein Land seiende Landesvater im Falle, das seine Landeskinder vielleicht irgendwann mal die Nase voll haben von ihm und ihn gerne an einen der in Kiel durchaus vorhandenen Bäume knüpfen wollen, besser flüchten kann. Einen anderen Zweck kann ich mir für den Flughafen nicht wirklich vorstellen – ich bin jetzt jeden tag auf dem Weg zur und von der Arbeit daran vorbei gefahren und habe erst sage und schreibe ein (EIN!) Flugzeug, irgendwas kleines einpropelleriges, dort starten sehen. Also nicht wirklich viel, sag ich mal.
Normalerweise sollten die letzten Tgae einer Weiterbildung ja eigentlich entspannt sein – und ruhig. Aber was ist bei mir schon “normal”, sag ich mal… Ich hatte es ja








